Mallorca-Safran soll bei der Behandlung von Covid-19 helfen

| Mallorca |
Wilder Safran wächst unter anderem auf Mallorca und den Nachbarinseln.

Wilder Safran wächst unter anderem auf Mallorca und den Nachbarinseln.

Der auch auf Mallorca wachsende Safran soll Covid-19-Beschwerden lindern. Eine Studie von Forschern am Montreal Heart Institute in Kanada hat in den letzten Tagen ergeben, dass ein Medikament, das zur Bekämpfung von Gicht eingesetzt wird, bei der Behandlung von COVID-19 enorm wirksam ist. Dabei handelt es sich um Colchicin, ein Mittel, das auch zur Behandlung von Arthritis und Leberzirrhose verschrieben wird.

Sein Hauptbestandteil ist wilder Safran. Dieser ist auf Mallorca und den übrigen Inseln weit verbreitet. Nach Angaben der Forscher des kanadischen Zentrums zeigt die Studie, dass der Einsatz von Colchicin die Schwere des Krankheitsverlaufs von Covid-19 lindert. So reduzierte Colchicin die Krankenhausaufenthalte von Covid-19 -Patienten um 25 Prozent und den Bedarf an mechanischer Beatmung um 50 Prozent. Ebenso wurden rund 44 Prozent weniger Todesfälle in Zusammenhang mit der Behandlung von Colchicin verzeichnet.

Die Studie, die unter den Namen "Colcorona" läuft, wurde bisher an 4.488 Patienten durchgeführt.(cg)

Kommentar

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petkett / Vor 9 Monaten

Safran hat eine intensive gelbliche Farbe, als Gewürz taugt er meiner Meinung nach nicht. Wer ihn schon mal pur probiert hat wird einzig einen muffigen Geschmack auf der Zunge bemerkt haben. Aber wer es mag, bitte schön. Ein wenig Kurkuma macht es auch Gelb, nur wesentlich billiger.

Majorcus / Vor 9 Monaten

Ein getarneter PR-Artikel?

Christian / Vor 9 Monaten

Hat da jemand zuviel Safran im Lager oder was soll sas jetzt werden?

Angel / Vor 9 Monaten

So ein Blödsinn, der sträflich und gefährlich ist! Der Safran (crocus sativus) enthält kein Colchicin, sondern die tödlich giftige, zum Verwechseln ähnliche Herbstzeitlose (colchicum autumnale), von deren Verzehr dringlichst abgeraten wird.

blanca allegra / Vor 9 Monaten

Giftpflanze des Jahres 2010. Also nicht löffelweise einverleiben, sondern recherchieren.

Michael Düsseldorf / Vor 9 Monaten

Man kann sich auch Kamillenteebeutel auf die Augen legen. Hauptsache natürlich, klimaneutral und gesund ;-)

cashman1 / Vor 9 Monaten

Sofort beginnen, Bierkönig, Mega-Park, Swimmingpools und Golfplätze in Felder für wilden Safran umzuwidmen. Tourismus wird ja seit einigen Jahren nur noch ungern auf der Insel gesehen und so bekommen die Brachen wieder eine sinnvolle Verwendung.