Abriss der Montport-Gebäude: Andratx fordert Hilfe der Regionalregierung

| Mallorca |
Die Montport-Gebäude bedinden sich in Port d'Andratx.

Die Montport-Gebäude bedinden sich in Port d'Andratx.

Die Gemeinde Andratx, im Süden von Mallorca gelegen, fordert von der Balearen-Regierung finanzielle Unterstützung für den Abriss der Monport-Gebäude. Rund 70 Apartments waren seit 1991 unter dem ehemaligen Bürgermeister Eugenio Hidalgo illegal im Hafen von Andratx genehmigt worden. Die Baufläche befand sich auf geschütztem Land.

Der Geisterwohnblock Monport verursacht der Gemeinde Andratx enorme finanzielle Probleme. So wurde im Zuge eines Gerichtsurteils des Obersten Gerichtshofs der Balearen von November entschieden, dass die Gemeinde eine Entschädigung in Höhe von rund 15 Millionen Euro an die Bauträger zahlen muss.

Nach Angaben des Bürgermeisters Joan Manera sind die Kosten des geplantes Abrisses "inakzeptabel". Demnach bedauere Manera, dass nun die Einwohner Andratxs teilweise für die Fahrlässigkeiten des illegalen Baus aufkommen müssten. Die rechtsliberale Partei Ciudadanos Andratx forderte eine Plenarsitzung, um über die Lage zu beraten. (cg)

Kommentar

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Greed / Vor 8 Monaten

Gier frisst Hirn! Bis die gesamte schöne Insel zugebaut ist...

Hans Georg Ziegler / Vor 8 Monaten

Das Abreißen der Neubauten ist doch idiotisch. Man sollte es machen wie in Kroatien. Alle Häuser legalisieren, Eigentümer zahlen Strafkosten zuzüglich Architektenkosten. Mallorca hätte so die kompletten Abrisskosten und Entschädigungen an die Eigentümer gespart. Das Geld könnte man in den sozialen Wohnraum besser investieren.

Roland / Vor 8 Monaten

Illegalen Bauten ist wohl auf Mallorca etwas ganz normales, so lange, bis es nicht mehr opportun ist.