Karfreitags-Zoff in Cala Rajada hat ein Nachspiel

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Luftbild der Son-Moll-Bucht in Cala Rajada.

Luftbild der Son-Moll-Bucht in Cala Rajada.

Foto: Wikimedia Commons/Dirk Vorderstraße

Der Konflikt zwischen dem Rathaus von Capdepera und der Guardia Civil spitzt sich zu. Jetzt hat sich Bürgermeister Rafel Fernández schriftlich an den spanischen Innenminister Fernando Grande-Marlaska gewandt und die Aufklärung der Ereignisse vom Karfreitag in Cala Rajada gefordert.

An dem Tag wurden zwei Lokalpolizisten von zwei Männern – offenbar Angehörige eines Gitano-Clans, die in den Drogenhandel verwickelt sein sollen – tätlich angegriffen und verletzt. Die Guardia Civil, die für Drogendelikte zuständige Polizei, nahm jedoch nur zögerlich Ermittlungen auf. Die Täter stellten sich erst 72 Stunden später und wurden rasch wieder auf freien Fuß gesetzt.

In Capdepera machen Gerüchte die Runde, bei den Männern handele es sich um V-Leute. Fernández wirft der Guardia Civil und der Vertretung der Zentralregierung auf den Inseln vor, die Ermittlungen zu verschleppen. (ps)

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