Großbritannien setzt Mallorca weiterhin nicht auf die grüne Liste

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Britische Bürger müssen nach wie vor bei der Rückreise in Quarantäne.

Britische Bürger müssen nach wie vor bei der Rückreise in Quarantäne.

Die britische Regierung setzt Mallorca und die Nachbarinseln nicht auf die grüne Liste. Damit ist für britische Bürger nach wie vor bei der Rückreise in ihr Heimatland eine zehntägige Quarantäne vorgesehen.

Grund dafür sind nach Angaben des britischen Premierministers Boris Johnson vor allem Mutationen des Coronavirus. Die Entscheidung, die Balearen nicht auf die grüne Liste zu setzten, kommt überraschend. In den vergangenen Wochen hatte sich die sanitäre Situation auf den Inseln stabilisiert. Die 7-Tage-Inzidenz liegt bei 18 Neuansteckungen auf 100.000 Einwohnern.

Die Entscheidung Großbritanniens ist ein harter Schlag für den balearischen und spanischen Tourismussektor. Nach Deutschland aus Quellmarkt kommen die meisten Urlauber normalerweise aus England auf die Balearen.

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Markus Eder / Vor 15 Tage

An die Adresse von Jochen Doubleday sei gesendet, dass sich am Markt niemand die von ihm gewünschten Preise schnitzen kann. Der Kunde entscheidet selbst, ob er die Balearen eines erhöhten Preisniveaus für würdig befindet oder lieber woanders hin reist. Zu Zeiten von weitreichender, bei 25-30 Grad Celsius kaum auszuhaltender, Maskenpflicht und eingeschränkten Nightlifes eine erhöhte Preispolitik zu betreiben halte ich für mehr als gewagt. Angesichts der vielen den Urlaubsgenuss senkenden Einschränkungen ist Mallorca momentan noch nicht einmal das Preisniveau des Jahres 2019 wert. Auch dann nicht, wenn diese Einschränkungen gesundheitlich geboten sind! Man wird auf Mallorca noch viel Lehrgeld für das Unverständnis dieses Sachverhaltes zahlen müssen.

Jochen Doubleyou / Vor 16 Tage

Eigentlich ist es doch ganz einfach. Jeder der auf die Insel kommen darf/will, hat entweder eine zweite Impfung oder eine überstandene Infektion vorzuweisen. Wenn nicht muss er eben einen PCR Test vorweisen. Alle anderen Restriktionen können dann aufgehoben werden. Über Schnelltests bei Veranstaltungen über eine Teilnehmeranzahl von x kann man ja durchaus weiter nachdenken. Mallorca hat jetzt die einmalige Chance, sich damit auf ein höheres gesundheitliches und touristisches Niveau zu bringen. "Sauf- und Partytouristen" etc. können gerne woanders feiern. Und wenn das Preisniveau und damit auch das Lohnniveau etwas ansteigt, ok. You get what you pay...

Michael / Vor 16 Tage

Ist es nicht vielmehr so, dass die Mutationen in GB umgehen? Vielleicht hilft die Sperre sogar dabei, Malle für Deutsche offen tu zu halten, was mit Spahn, Merkel und Klabauterbach ja alles andere als eine Selbstverständlichkeit ist...

Elvira / Vor 16 Tage

Markus Eder, da bin ich ganz bei Ihnen. Frau Armengol denkt wunder, was sie vollbracht hat. Wer zahlt schon diese überhöhten Preise und schwitzt bei jedem Schritt, den er tut, unter der Maske.

Markus Eder / Vor 16 Tage

Ich hatte schon vor ein paar Wochen in diesem Magazin geäußert, dass ich eine Hochstufung der Balearen durch die britische Regierung keineswegs für eine ausgemachte Sache hielte. Nun hat sich diese Einschätzung bewahrheitet. Das Tourismusjahr 2021 wird für die Balearen holprig bleiben. Auch wegen Dingen wie anhaltender, fast universeller Maskenpflicht, bedauerlicherweise stark ansteigenden Preisen bei Flügen und Mietwagen und dem weitgehend lahmgelegten Nightlife. Da sollte sich niemand etwas vormachen!