Armengol (M.) bei einem Treffen des Europäischen Rates | R. L.

TW
0

Die ehemalige Ministerpräsidentin von Mallorca, Francina Armengol, hat in ihrer neuen Rolle als Präsidentin des spanischen Kongresses die nächste Konferenz der Parlamentspräsidentinnen und -präsidenten der EU-Mitgliedstaaten einberufen. Diese soll vom 21. bis 23. April dieses Jahres in Palma de Mallorca stattfinden, der Heimatinsel der 52-jährigen Sozialistin.

Traditionell findet das Treffen der Parlamentsvorsitzenden in dem Land statt, das im Halbjahr zuvor den Ratsvorsitz in der EU innehatte. Das war von Juli bis Dezember 2023 Spanien. Vorgesehen ist sogar, dass das Staatsoberhaupt, also König Felipe VI., das Plenum im Almudaina-Palast, dem mallorquinischen Amtssitz des spanischen Königs gleich neben Palmas Kathedrale, eröffnen wird.

Am Sonntag, 21. April wird die Veranstaltung mit einem Gipfeltreffen von 15 Präsidentinnen, die sich über feministische Themen austauschen wollen, beginnen. Von Montag, 22., bis Dienstag, 23. April, werden dann Sitzungen im Plenum und in den einzelnen Kommission im Almudaina-Palast stattfinden.

Auf dem Programm stehen der Umgang mit den Herausforderungen für Demokratien in Zeiten von künstlicher Intelligenz und sozialen Netzwerken sowie die Frage, wie die EU sowohl wirtschaftlich als auch sozialpolitisch gestärkt werden kann. Zudem sollen Maßnahmen gegen den Klimawandel bestimmt werden. Auch die Außenpolitik Europas in Sachen Kriege in der Ukraine sowie im Gaza-Streifen wird dort erörtert werden.

Der Abschluss des Palma-Gipfels am 23. April fällt mit dem spanischen Tag des Buches zusammen. Bei der Gelegenheit soll vor dem Almudaina-Palast eine Lesung stattfinden.