50 Jahre Bergrennen am Puig Major

Und Helmut Kalenborn setzt sich wieder hinters Steuer

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Helmut Kalenborn hat schon früher auf Mallorca gelebt und ist seit 2010 wieder fest auf der Insel ansässig.

Helmut Kalenborn hat schon früher auf Mallorca gelebt und ist seit 2010 wieder fest auf der Insel ansässig.

Helmut Kalenborn hat schon früher auf Mallorca gelebt und ist seit 2010 wieder fest auf der Insel ansässig.Ein Bild aus dem Jahr 1998, als Helmut Kalenborn einen seiner drei Siege am Puig Major holte.

Für mallorquinische Motorsportfreunde ist es ein ganz besonderer Tag: An diesem Samstag, 14. Dezember, wird das 50-jährige Jubiläum der Bergrennen am Puig Major gefeiert. 1963 düsten verwegene Kerle in schnellen Flitzern erstmals in die Höhe. Seitdem handelt es sich um das beliebteste Rennen der Balearen-Bergmeisterschaft.

Anlässlich des Jubiläums kommt es auch zu einem einmaligen Comeback: Der Deutsche Helmut Kalenborn, auf Mallorca eine Motorsport-Legende, fährt wieder mit. Der inzwischen 73 Jahre alte Rennfahrer hat die Gesamtwertung der Balearen-Bergmeisterschaft neunmal gewonnen - einsamer Rekord. Im Rennen am Puig Major lag er dreimal ganz vorn.

Kalenborn wird am Samstag in einem Mercedes 190 E 2,3l 16 V starten, den ihm ein Freund zur Verfügung stellt. Das Auto stammt aus dem Jahr 1985. Bei dem Event sind nur Fahrzeuge zugelassen, die vor dem 31. Dezember 1988 gebaut wurden. Es werden nicht nur viele betagte Autos, sondern auch viele ältere Fahrer an dem Tag nach Sóller kommen (vormittags Training, ab 14 Uhr startet das Rennen in verschiedenen Klassen).

Kalenborn: "Ich werde sicher viele Leute wiedertreffen, die ich schon lange nicht mehr gesehen habe." Will der Rennfahrer, der seit 2010 in Can Picafort lebt, denn Vollgas geben? Immerhin ist er sein letztes Rennen 2005 gefahren. "Ich werde mich sicherlich nicht zum Clown machen", so Kalenborn. Allerdings wird er aus dem Mercedes nicht das Letzte herauskitzeln - schon allein, weil der Wagen auf der nicht ungefährlichen Strecke Schaden nehmen könnte. "Außerdem zählt das Rennen ja für keine Meisterschaft. Es geht nur ums Spektakel."

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