Studie belegt: Ferienwohnungen sind ein Milliardengeschäft

Mallorca |
Gefragt: Häuser auf dem Land, wie hier auf Menorca, zur Ferienvermietung.

Gefragt: Häuser auf dem Land, wie hier auf Menorca, zur Ferienvermietung.

Foto: laura pons bedoya

Im vergangenen Jahr (2014) sind 1,5 Millionen Urlauber auf Mallorca in Ferienwohnungen untergekommen und haben insgesamt 1,26 Milliarden Euro ausgegeben. Das geht aus einer Studie hervor, die der spanische Verband von Ferienwohnungen (Fevitur) bei einer Tagung in Palma vorgestellt hat.

Der Zeitpunkt der Studie kommt nicht von ungefähr - die Balearen-Regierung ist derzeit dabei, neue Regeln für die Ferienvermietung aufzustellen. Fevitur-Präsident Pablo Zubicaray stellte die Frage, warum die Verwaltungen so viele Hürden für das Urlaubsmodell aufstellten, das die höchsten Zuwachsraten habe.

Der durchschnittliche Mieter einer Ferienwohnung ist demnach 47 Jahre alt. 85 Prozent reisten mit der Familie an, 87 Prozent seien Ausländer. Die durchschnittliche Verweildauer beträgt 9,1 Tage, die Kosten für die Unterkunft pro Nacht beträgt im Schnitt 116 Euro. Die Gesamtausgaben teilten sich auf in 463 Millionen Euro für die Unterkünfte und 797 Millionen für Transport, Essen und andere Aktivitäten.

(aus MM 51/2015)

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SEPP / Vor über 4 Jahren

Un de meiste Mallorquiner tuat schwarz vermiete. Koin wundea alschso, das dös net guat gange tut. Gott seis gedankt das de Deutsche noch eppes für de Finanze tuen guat. Alla kaufet mas San Miquel.