Die spanische Tourismusministerin Reyes Maroto macht bei der Europäischen Union Druck für sogenannte Reisekorridore.

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Die spanische Regierung arbeitet angesichts der Corona-Pandemie an sogenannten Reisekorridoren, um Besuche in Spanien wieder möglich zu machen. Das sagte die Tourismusministerin der Zentralregierung in Madrid, Reyes Maroto, am Montag bei einer Pressekonferenz. Davon könnten besonders Geimpfte, die auf die Balearen und nach Mallorca reisen möchten, profitieren.

Zentraler Teil dieser Korridore sollen Impf-Zertifikate oder Impf-Reisepässe sein, sagte Maroto. "Damit soll sicheres Reisen möglich werden." Spanien arbeite mit der Europäischen Union und der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung zusammen und treibe Reisekorridore voran.

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Für das Land sei es wichtig, Mobilität schnell wieder möglich zu machen. Für einzelne Regionen Spaniens gebe es bereits Pläne, wie das Reisen aussehen könnte. Darunter sind jene Gebiete, die am Meer liegen: Balearen, Kanaren, Katalonien, Andalusien.