Landendes Flugzeug auf Mallorca. | Ultima Hora

In Deutschland wächst das Unwohlsein über die Praxis des Robert-Koch-Institutes (RKI, Reiseziele mit inzwischen niedrigeren Inzidenzwerten als in der Bundesrepublik als Hochrisikogebiete zu belassen oder sogar neu als solche einzustufen. Der Sieben-Tage-Wert auf Mallorca und im Rest von Spanien ist inzwischen deutlich niedriger, doch ungeachtet müssen ungeimpfte Einreisende in Quarantäne.

Kerstin Heinen vom Deutschen Reiseverband äußerte dazu gegenüber der Deutschen Presse-Agentur (dpa): "Immer wenn etwas verändert wird, führt das grundsätzlich zu Verunsicherung." Menschen buchten dann verhaltener oder wendeten sich häufiger mit Rückfragen an die Veranstalter. Außerdem würden Reisen kurzfristiger gebucht. "Das haben wir im vergangenen Jahr gesehen und das wird sich auch in diesem Jahr fortsetzen", so Heinen.

In Deutschland liegt die Sieben-Tage-Inzidenz im Augenblick bei 1426 Fällen pro 100.000 Einwohner, auf den Balearen sind es dagegen lediglich 761,89.

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Der Chef des RKI, Lothar Wieler, geriet in den vergangenen Wochen zunehmend in die Kritik. Die Koalitionspartei FDP monierte die durch diese Einrichtung initiierte Verkürzung des Genesenenstatus.