Nicht unwahrscheinlich, dass in Portugal am Samstagabend Feuerwerke wie dieses über Palma gezündet wurden. Das Land gewann zum ersten Mal den ESC. | M. A. Canellas

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Portugal heißt der Sieger des Eurovision Song Contest! Und Mallorca ist an dem Erfolg nicht ganz unbeteiligt. Denn der 27-Jährige Schmusesänger Salvador Sobral begann seine Musikkarriere auf der Insel. 2011 war er aus seiner portugiesischen Heimat aufgebrochen, ein Erasmus-Jahr an der Balearen-Uni in Palma zu verbringen, trat während seiner Zeit auf Mallorca in verschiedenen Bars und Musik-Lokalen auf und legte damit den Grundstein für seine Laufbahn, die ihn am Samstagabend in den europäischen Pop-Himmel katapultierte.

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Für die Mallorquiner ist das immerhin ein kleiner Trost, denn für Spanien gab es bei der diesjährigen Ausgabe des Musikfestivals in Kiew nichts zu feiern. Der Beitrag "Do it for your Lover" des Surfer-Boys Manel Navarro wurde mit fünf Punkten Letzter.

Von Glitzer, Glamour und glanzvollen Auftritten konnte schon im Vorfeld des Song Contests nicht wirklich gesprochen werden. Beim Vorentscheid war Navarro nämlich eher ins Finale gestolpert. Er war eigentlich von den Fernsehzuschauern auf den dritten Platz gewählt worden, nach dem Jury-Votum gab es einen Punktegleichstand zwischen ihm und dem Publikumsliebling Mirela. Die Juroren entschieden sich dann kurzerhand für den 20-Jährigen und sein sonnig-leichtes Lied. Den vermeintlichen Hit musste Navarro dann vor buhenden Zuschauern performen. Das europäische Publikum hielt offenbar ebenso wenig von seinem Beitrag. (mh/cze)