Die "Windrose of Amsterdam" kreuzt derzeit vor Mallorca | J. AGUIRRE

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Dass Spaniens König Felipe VI. ein begeisterter Segelfan ist, dürfte hinreichend bekannt sein. Ein weiteres Beispiel dafür ist ein mehrere Stunden dauernder Ausflug des Monarchen am Donnerstagnachmittag auf einem der spektakulärsten Segelyachten, die derzeit vor Mallorca kreuzen. Die Rede ist von der rund 46 Meter langen „Windrose of Amsterdam“, mit der Felipe nach seiner morgendlichen Audienz für die neu gewählten politischen Vertreter auf den Balearen in See stach.

Gegen 14 Uhr, als die Sonne am höchsten stand, bestieg er in Palmas Marinehafen Porto Pi ein Beiboot und fuhr in die Bucht hinaus, wo trotz des rauen Seegangs die „Windrose of Amsterdam“ auf ihn wartete. Nachdem der König an Bord des imposanten Schiffes gegangen war und die gesamte Besatzung begrüßt hatte, wurden die Segel gehisst und die Fahrt begann bei starkem Wind nach Port d'Andratx und wieder zurück.

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Der Zweimaster lief 2002 in Holland vom Stapel und wurde in diesem Jahr noch einmal komplett überholt. Die Charteryacht fährt unter maltesischer Flagge und kostet 100.000 Euro pro Woche. Bis zu 10 Gäste können an Bord der Superyacht in vier Suiten mit Doppelbetten und eigenem Bad untergebracht werden, und es gibt auch Unterkünfte für die 7 Besatzungsmitglieder, einschließlich des Kapitäns des Schiffes. Eine beeindruckende zweimastige Segelyacht, die dank des starken Windes, der den ganzen Tag über in diesem Gebiet wehte, mit hoher Geschwindigkeit durch die kabbeligen Gewässer im Südwesten der Insel segelte.

Eigentlich hätte man erwartet, dass Felipe VI. in den Real Club Náutico de Palma kommen würde, wo am Montag der 41. Segelwettbewerb Copa del Rey Mapfre beginnt, um an Bord der Aifos 500 zu trainieren, dem Boot, mit dem er traditionell an den Wettkämpfen teilnimmt. Aber das war nicht der Fall. Der Monarch nutzte den Tag, um auf der „Windrose of Amsterdam“ zu segeln.