Miró-Erben verzichten auf Nutzungsrechte

Palma de Mallorca |
Joan Miró entwarf das Logo, das vom spanischen Fremdenverkehrsamt als Erkennungsmerkmal genutzt wird.

Joan Miró entwarf das Logo, das vom spanischen Fremdenverkehrsamt als Erkennungsmerkmal genutzt wird.

Die "Rote Sonne" von Joan Miró ist seit Jahrzehnten das touristische Spanien-Symbol und international als "España-Logo", in Spanien selbst als "Marca España" bekannt. Der Künstler, der 1983 auf Mallorca starb, entwarf es einst als Spanien-Logo für die Fußball-Weltmeisterschaft 1982. Später wurde es in leicht abgewandelter Form vom spanischen Fremdenverkehrsamt als Erkennungsmerkmal genutzt.

Jetzt haben seine Erben erklärt, sie verzichten auf ihre Nutzungsrechte, die ihnen 2008, ein Vierteljahrhundert nach dem Tod Mirós, zugefallen waren, berichtete die spanische MM-Schwesterzeitung Ultima Hora am Freitag online.

Die Erben stehen damit in der Tradition des Künstlers. Miró hatte den Angaben zufolge auf die Vermarktungsrechte verzichtet, der spanische Staat hatte sich seinerseits verpflichtet, die kulturelle Miró-Stiftung mit ihren drei Standorten in Palma de Mallorca, Barcelona und Mont-Roig del Camp zu unterstützen.

Das soll nach dem Willen der Erben auch in Zukunft so geschehenen. Sie verzichten auf die Vermartungsrechte und sichern so die künftige Unterstützung der Stiftung durch die spanische Regierung, damit das Werk Joan Mirós, sein Andenken und das kulturelle Engagement der Einrichtung gepflegt werden können. (as)

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