TW
0

Diese Unterschrift leistete Ministerpräsident Francesc Antich gerne: Am 23. Dezember unterzeichnete der Regierungschef der Balearen gemeinsam mit dem Generaldirektor für Tourismus der Regierung Zapatero, Joan Mesquida, eine Vereinbarung zur Förderung des Insel-Tourismus. Darin ist festgeschrieben, dass der spanische Staat den Fremdenverkehr im kommenden Jahr mit der Rekordsumme von 54 Millionen Euro subventioniert.

Der Geldsegen aus Madrid sei der „uneingeschränkten Übereinstimmung” zwischen den beiden Regierungen zu verdanken, betonten Antich und Mesquida. So mancher Kommentator äußerte allerdings die Vermutung, dass das großzügige Geschenk von PSOE-Regierung zu PSOE-Regierung nicht ganz zufällig sechs Monate vor den Regionalwahlen übergeben wurde.

Wie dem auch sei, die Mittel sind hochwillkommen. Zehn Millionen Euro sollen für die Sanierung der Playa de Palma eingesetzt werden, und zwar hauptsächlich für den Ankauf von Wohngebäuden und Hotels, die der neuen Playa Platz machen sollen.

Weitere 20 Millionen Euro sind für den Weiterbau des Kongresspalastes in Palma bestimmt, vier Millionen für den Aufbau einer gemeinsamen Internet-Plattform für touristische Unternehmen.

Die verbleibenden 20 Millionen Euro sollen dafür eingesetzt werden, Alternativen zum altbekannten Sonne- und Strandmodell des Inseltourismus zu entwickeln. Wie berichtet, hat das Tourismusministerium der Balearen die Entzerrung der Saisonzeiten als eine Priorität seiner Arbeit bezeichnet.