TW
0

Die „Nutella-Boys” befinden sich auf Mallorca. Damit sind aber nicht Mesut Özil, Manuel Neuer & Co. gemeint, die im deutschen Werbefernsehen für die bekannte Nuss-Nougat-Creme ins Brot beißen. Sehr ähnliche Spots laufen auch im österreichischen TV. Dort allerdings mit Fußballhelden aus Austria. Denn wie der Deutsche Fußball-Bund (DFB) pflegt auch der Österreichische Fußball-Bund (ÖFB) eine Kooperation mit Nutella.

Seit Dienstag stehen auf Mallorca vier Kicker vor der Kamera. Die Produktionsfirma „Palma Pictures” hat den Set auf dem Real-Mallorca-Trainingsgelände Son Bibiloni eingerichtet. Im Clubhaus des Vereins wurde mit einigem Aufwand Hotel-Ambiente geschaffen. Gedreht wird noch bis einschließlich Donnerstag, 30. Dezember. Den Jahreswechsel können die Fußballer zu Hause feiern.

Es handelt sich um Marc Janko (Twente Enschede/Niederlande), den Kapitän der österreichischen Nationalmannschaft und drei junge Perspektivspieler: Michael Schimpelsberger (ebenfalls Twente), Zlatko Junuzovic (Austria Wien) und Christoph Knasmüllner, der mit der zweiten Mannschaft von Bayern München in der dritten deutschen Liga aktiv ist.

Die Werbespots für Österreich ähneln denen, die in Deutschland laufen, sehr. Das sei aber kein Problem, meint Simone Weber aus der Marketing-Abteilung von Nutella-Produzent Ferrero Österreich. Im Zeitalter des digitalen Fernsehens werden in den meisten Fällen auch diejenigen Österreicher mit einheimischen Werbefenstern beglückt, die deutsche Kanäle schauen und kennen die Spots mit DFB-Fußballern nicht.

Für Nutella ist die Zusammenarbeit mit Kickern wichtig: „Es geht um die Verbindung mit Sport und Aktivität, um einen guten Start und Energie für den Tag. Das ist durch Fußball gut rüberzubringen”, mein Weber.

Zu sehen sein sollen die Spots ab April. Und auch in Deutschland wird es bald neue Filmchen mit den „Nutella-Boys” vom DFB geben. Wie MM erfuhr, werden auch die deutschen Geschichtchen in diesen Tagen gedreht. Eigentlich hatte man dafür ebenfalls nach Mallorca kommen wollen, sich dann aber anders entschieden, wie am Rande des Drehs in Son Bibiloni zu hören war.