587.413 Euro aufs falsche Konto überwiesen

Infantin Cristina musste Summe als Sicherheit hinterlegen

Palma de Mallorca |
Infanta Cristina hat sich bei der Überweisung geirrt – oder einer ihrer Anwälte.

Infanta Cristina hat sich bei der Überweisung geirrt – oder einer ihrer Anwälte.

Cristina, die Schwester des spanischen Königs, hat wie vom Gericht auf Mallorca gefordert 587.413 Euro als Sicherheit hinterlegt: Allerdings auf das falsche Konto. Statt in Palma landete das Geld bei einem Gericht in Barcelona. Laut einer Gerichtssprecherin war ein Zahlendreher schuld.

Die Summe soll als Sicherheit dienen, falls die Infantin in einem möglichen Prozess für schuldig erklärt wird, sich illegalerweise bereichert zu haben. Der Ermittlungsrichter in Palma, José Castro, forderte Cristinas Verteidiger auf, den Fehler zu korrigieren.

Dem Ehemann der Infantin, Iñaki Urdangarin, droht eine lange Gerfängnisstrafe, sollte er wegen Korruption für schuldig befunden werden. Seine Frau soll zwar nicht aktiv an den fragwürdwigen Aktivitäten rund um die Stiftung Noós beteiligt gewesen sein, sich aber doch bereichert haben. (jm)

Comments

Nutzungsbedingungen

Rechtlicher Hinweis

» Der Inhalt der Kommentare spiegelt die Meinung der Nutzer wider, nicht die von mallorcamagazin.com

» Es ist nicht erlaubt, Kommentare abzuschicken, die gegen das Gesetz verstoßen oder unangebrachte, beleidigende oder ehrverletzende Inhalte haben.

» mallorcamagazin.com behält es sich vor, unangemessene Kommentare zu löschen.

* Pflichtfelder

Peter Freudenberg / Hace over 4 years

Keine Überraschung. Mir liegt ein Fall vor, in dem ein betuchter Baulöwe in Artá es tatsächlich geschafft hat, in den Jahren 2009-2011 lediglich 20.000€ versteuert hat.