Handgepäck-Koffer in verschiedenen Größen. | Foto: Jaume Morey

Der Weltluftfahrtverband IATA hat auf seiner jüngsten Tagung in Florida den Airlines empfohlen, die Maße für das Handgepäck weiter zu verringern. Statt der bislang zulässigen Maße von 56x45x25 Zentimeter sollen Passagiere nur noch Taschen im Format von maximal 55x35x20 Zentimeter an Bord nehmen dürfen.

Damit liegen die neuen Maße sogar noch unter den strengen Vorgaben, wie sie am Flughafen von Palma de Mallorca etwa die irische Fluggesellschaft Ryanair vorschreibt. Insgeamt verringert sich das zulässige Volumen für Handgepäck dadurch um knapp 40 Prozent.

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Bei den IATA-Vorgaben handelt es sich vorläufig um Empfehlungen an die Mitglieder des Verbandes, der nahezu 90 Prozent aller Fluggesellschaften der Welt umfasst. Ziel sei es, für die Verbraucher einheitliche Maße zu schaffen, die global gelten sollen und nicht mehr zu Verunsicherungen führen. Letztlich bleibe es aber den einzelnen Airlines überlassen, ob sie die Empfehlungen für ihre Passagiere verbindlich übernehmen oder nicht.

Eine Verkleinerung der Maße für das Handgepäck hat es bereits vor einigen Jahren gegeben. Mit Gebühren für die Koffer versuchen die Airlines zudem, die Fluggäste zur Mitnahme von ausschließlich Handgepäck zu motivieren. Das Ergebnis: Die Ablagefächer an Bord reichen oft nicht mehr aus. So müssen Spät-Eincheker ihr Handgepäck doch noch wie Koffer aufgeben ...