Hunde richten Blutbad in Schafherede an

Der Verwalter Toni Feliu mit einem der gerissenen Schafe.

Der Verwalter Toni Feliu mit einem der gerissenen Schafe.

Foto: Foto: A. Sepúlveda

Drei Hunde haben auf einer Finca in Santa Maria am frühen Freitagmorgen 14 Tiere einer Schafherde gerissen. 26 Schafe wurden schwer verletzt. Wie die MM-Schwesterzeitung Ultima Hora schreibt, müssen die meisten wahrscheinlich notgeschlachtet werden.

Der Verwalter der Finca, Toni Feliu, erzählt von verstörenden Szenen. Der Besitzer hatte ihn am Morgen alarmiert, weil mehre Schafe die Weide verlassen hatten und sehr nervös waren. "Wir schauten was passiert war und fanden zig Schafe auf der Finca verteilt, einige tot, andere lagen im Sterben, es war schrecklich", berichtet er der Ultima Hora.

Die Polizei von Santa Maria und die Guardia Civil untersuchen derzeit die Vorfälle auf der 25 Hektar-Finca. Sie versuchen herauszubekommen, wem die Hunde gehören und wo sie sich derzeit befinden. Von den Tieren fehlt derzeit jede Spur. Es handelt sich um einen deutschen Schäferhund, einen mallorquinischen ca de Bestiar sowie einen kleinen Mischling.

Der Verwalter hatte die Hunde noch gesehen, es gelang ihm jedoch nicht, sie zu fangen. Den Sachschäden schätzt er auf 3000 Euro.

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Victoria / Vor über 4 Jahren

Hoffentlich mussten die toten Tiere nicht sehr leiden und die Verletzten sind auf dem Weg der Besserung. Insgesamt also 40 Tiere betroffen, davon 14 tot. Bei den Preisen fuer Lammfleisch und -wolle stellt sich mir die Frage, wieso der Schaden mit lediglich € 3.000 beziffert ist? Die exakte Taeterbeschreibung sollte zudem die GC bald fuendig werden lassen, sodass der Hunde-Besitzer zur Rechenschaft gezogen werden kann. Sicherlich erfahren die Leser dies demnaechst.

alex / Vor über 4 Jahren

Wo bleiben die Kommentare der Tierschützer?