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Ein Mann aus Pakistan ist in Palma de Mallorca wegen Kreditkartenbetrugs zu sieben Monaten Haft verurteilt worden. Laut Urteil waren für den Kauf eines Flugtickets im Juli 2014 illegal die Kreditkartendaten eines Australiers verwendet worden.

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Der auf der Insel lebende Pakistani wollte mit Air Berlin von Palma über Düsseldorf und Abu Dhabi in sein Heimatland reisen – nach eigenen Angaben, um sich einer Augenoperation zu unterziehen. Eine Mitarbeiterin der Airline wurde jedoch auf den Betrugsversuch aufmerksam und zeigte den Mann an. Die Nationalpolizei verhaftete ihn beim Boarding in Palma.

Vor Gericht versuchte er sich damit zu rechtfertigen, dass angeblich Verwandte in seiner Heimat die Reise arrangiert hätten. Jedoch wurde ermittelt, dass die Buchung von einem Computer in Rom aus erfolgte. Ob möglicherweise Verbindungen zum Terrorismus oder zur organisierten Kriminalität vorliegen, war nicht Gegenstand des Verfahrens. Der verdächtige Pakistani wurde lediglich wegen Kreditkartenbetrugs verurteilt. Zudem muss er Air Berlin mit dem Flugpreis in Höhe von 1486 Euro entschädigen. (mic)