Carlos Tomás A. wurde im Februar dem Haftrichter vorgeführt. | Foto: A. S.

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Der Kopf einer Einbrecherbande ist von einem Gericht in Palma de Mallorca zu einer Rekordgefängnisstrafe von 143 Jahren verurteilt worden. Die Richter sahen es als erwiesen an, dass Carlos Tomás A. und seine Gruppe in der Zeit zwischen 2011 und 2013 mehrfach mit Waffengewalt in Luxus-Wohnungen eingedrungen seien, die Bewohner dann gefesselt und schließlich ausgeraubt haben. Auch weitere Mitglieder der Organisation sowie ein Informant wurden zu Haftstrafen verurteilt.

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Die Bande wird wegen ihrer akribisch vorbereiteten und stets mit Waffengewalt durchgeführten Verbrechen von Lokalmedien oft als paramilitärische Gruppe oder Miliz bezeichnet. Bei einigen der Einbrüche trugen Mitglieder der Gruppe das Sturmgewehr G36 bei sich. (cze)