Ein Hubschrauber verteilt Mückengift neben der Kläranlage in Sant Jordi. | Claudia Schittelkopp

Die Mückenbekämpfung im Stadtgebiet Palmas hat begonnen. In diesen Tagen sprüht ein Helikopter auf einer Fläche von 400 Hektar rund um Sant Jordi und die Playa de Palma Insektengift aus. Zwei weitere solcher Überfliegungen werden im Laufe der Saison noch stattfinden, sagte Stadträtin Antònia Martín am Mittwoch in einer Pressekonferenz.

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Das Gift, das der Helikopter versprüht, wirkt ausschließlich gegen Stechmücken. Für Menschen und andere Insekten wie Bienen ist es ungefährlich, versichert Antònia Martín. Allerdings ist es auch gegen Tigermücken nicht wirksam. "Tigermücken entwickeln sich in kleinen Wasseransammlungen rund um die Häuser, nicht in großen Wassertümpeln wie gemeine Mücken", erklärt die Stadträtin, deshalb richte sich das Gift aus der Luft nur gegen die eine Art von Insekten. Für den Kampf gegen die Tigermücke seien andere Maßnahmen nötig, etwa das Vermeiden von längerfristigen Wasseransammlungen in Blumenuntersetzern und Abflusssieben.

Insgesamt sieben Mitarbeiterteams der Stadtwerke Emaya und der beauftragten Firma Lokímica kümmern sich um die Plagenbekämpfung in Palma. Der Fokus liegt neben Tiger- und Stechmücken, auch auf Kakerlaken und Ratten. Sechs Millionen gibt die Stadt innerhalb von drei Jahren dafür aus. (cls)