Mietwagen-Verleiher fordern Geld von Regierung zurück

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Mitglieder der Autovermietungen auf ihrer Versammlung am Dienstag.

Mitglieder der Autovermietungen auf ihrer Versammlung am Dienstag.

Foto: UH

Die Verband der Mietwagen-Verleiher Aevab von Mallorca und den Nachbarninseln fordern von der Balearen-Regierung die Rückerstattung von rund 25.000 Euro, welche die Unternehmen an Strafzetteln an die Steuerbehörde Atib bezahlt hatten. Die Autovermieter mussten die Bußgelder übernehmen, weil auf den Ausweisen ihrer Kunden keine Postleitzahl angegeben war. Das gab Verbandschef Ramon Reus auf der Jahreshauptversammlung am Dienstag bekannt.

Das Verwaltungsgericht in Palma gab den Mietwagen-Unternehmen Recht. Bis Anfang 2017
mussten die Mietverträge den Namen, den Ausweise, die Telefonnummer und die Adresse des Fahrers enthalten. Dann veränderten die Gemeinden diese Kriterien, als die Verwaltung der Strafzettel an Atib übertragen wurde.

Die Finanzbehörde hat mehrmals die Identifizierung einiger Fahrer abgelehnt, weil bei den von den Vermietern bereitgestellten Daten die Postleitzahl nicht zu finden war. Atib hätte die Strafzettel ansonsten an die Fahrer weitergeleitet, so mussten jedoch die Vermieter bezahlen. (cls)

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