"Alan Kurdi" soll nach Mallorca kommen

| | Palma, Mallorca |
Die "Alan Kurdi" war schon im März in Palma.

Die "Alan Kurdi" war schon im März in Palma.

Foto: Pere Bota

Palmas Bürgermeister Antoni Noguera will, dass das Rettungsschiff "Alan Kurdi" in den Hafen der Balearen-Metropole kommt, um den an Bord befindlichen rund 60 Flüchtlingen humanitäre Hilfe leisten zu können und sie medizinisch zu versorgen.

Per Brief hat Noguera die Balearen-Ministerpräsidenten Francina Armengol aufgefordert, sich bei der spanischen Zentralregierung für eine Genehmigung des Vorhabens einzusetzen. Das Schiff der deutschen Hilfsorganisation Sea-Eye hat die Flüchtlinge in der Nähe von Malta aufgenommen, ist aber weder dort, noch im nahen Italien willkommen.

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Hajo Hajo / Vor 2 Monaten

Herr Brüderlein, lesen Sie mal ihren Beitrag, von wegen Hetzen.

Ferner haben sie sich darum herum gedrückt die Realität der Beihilfe zu ignorieren und führen dann aber noch an, dass sich die Kirche zum Helfershelfer der Schleuser macht. Und dies mit 50.000 E unserer Kirchensteuern.

Metti / Vor 2 Monaten

Solange es die Rettungsschiffe gibt, wird es auch weiter Schlepper geben. Solange weiter Menschen auf der Flucht sind ( seih es auch nur vor schlechtem Leben...Gründe sind ja nicht immer Krieg ), wird es Schlepper geben. Da die Fluchursachen nicht behoben werden, werden die Leute strömen. Solange europäische reiche Länder das Signal geben: hier kann man besser leben, werden die Leute strömen. Die Flucht hat allerdings eine Krux: wenn alle abhauen, wird sich nicht in dem Fluchtland ändern. Man kann nicht erwarten, das zB. kriegerische Auseinandersetzungen immer vom Militär aus fremden Ländern gelöst werden. Auch politische Probleme sollte man selbst in die Hand nehmen und nicht immer jammern, was man für ein armes Hascherl ist. Von daher ist das ein Fass ohne Boden.

Tuttifrutti / Vor 2 Monaten

@ Martina, genau so sehe ich das auch. Das ist Beihilfe zum illegalen Grenzübertritt und müsste gestoppt oder sogar bestraft werden. Zumal der Ursprungshafen meistens schneller erreichbar wäre als das europäische Festland.

frank / Vor 2 Monaten

Siehe die spanische Enklave Ceuta.Was da täglich abgeht , zeigt , dass man mit frommen Sprüchen und Berufsdemonstranten - Auftritten , bei denen man schon kleinen Kindern Plakate in die Hände drückt, um den kranken Helfersyndrom - Wahnsinn noch deutlicher zu machen einen Riegel vorschieben muß.Und dieses pauschale Rechte Ecke drücken bringt auch keinem was.Die jeweiligen Länder haben Angst, ihre Identität zu verlieren.Und diese großteils berechtigten Sorgen muß man respektieren und nicht wegdiskutieren oder Schönreden !

Martina / Vor 2 Monaten

@Majorcus "Wie sieht Ihre Lösung aus? Pfefferspray, Selbstverteidigung lernen Auswandern nach Ungarn oder Russland - ... oder?"

Nein, Einhalten der Gesetze. Rückfahrt in den Ursprungshafen. Europa kann nicht die ganze Welt aufnehmen.

Tuttifrutti / Vor 2 Monaten

Das die weder in Malta noch in Italien willkommen sind freut die Flüchtlinge doch. Da wollen die auch garnicht hin. Die möchten gerne nach Deutschland ins gelobte Land.

Cornelius Brüderlein / Vor 2 Monaten

@Hajo Hajo: Hauptsache hetzen. Einer der ominösen Spender war zum Beispiel die katholische Kirche mit 50.000 Euro von Kardinal Marx, wie Spiegel Online berichtet. Es soll das einzige verbliebene Seenotrettungsschiff sein, seitdem die EU Ende März die Sophia-Mission eingestellt hat...

Hajo Hajo / Vor 2 Monaten

Der Tagesspiegel schreibt sinngemäß, das Schiff bzw. der Kapitän wurden aufgefordert zurück nach Libyen zu fahren, denn die Versorgung der 64 Asylanten ist nicht mehr gewährleistet.

1. wird Libyen die Aufnahme verweigern, weil sie froh sind sie los zu sein und 2. wenn der Kapitän schon das Schiff von Stralsund, wo es registriert ist, bis da runter fährt, um angeblich Menschen aus Seenot zu retten, wozu ihn niemand offiziell beauftragt hat, hat er auch für die ausreichende Versorgung zu sorgen. Er wußte ja vorher, das man ihm die Anladung verweigern würde und es lange dauern wird. Die Wasservorräte würden knapp sagt dieser Herr Ribbeck. Man stelle sich vor, dieser Kasten hat nicht mal eine Anlage zur Trinkwassergewinnung aus Seewasser wie andere Schiffe. Was hat sich der Mann eigentlich dabei gedacht, mit diesem unzureichenden Kahn und mangelnder Einrichtung da runter zu fahren?

frank / Vor 2 Monaten

Dieser Shuttle Service gehört von Staatswegen her schon unterbunden.Europa kann trotz Euphorie und Schönrednerei nicht alle aufnehmen.Und auf die sogenannte Fachkräftezuwanderung warten wir ja alle heute noch.Unabhängig der Sprache können viele nicht mal schreiben oder lesen.Und dann noch auf Familie machen....Schicken ihre Kinder los, in der Hoffnung, es geht gut.Tolles Verantwortungsbewusstsein.Für das Schleusergeld kann sich jeder First Class Lufthansa leisten.Also hört endlich auf mit dem Geheuchel.

Hajo Hajo / Vor 2 Monaten

Diese Schiffe finanzieren sich angeblich von Spenden. Eine reichlich ominöse Geschichte. Die Steuerfahnder sollten doch mal überprüfen, WER die Spender wirklich sind, wie legal sie sind oder ob es sich um Strohmänner handelt? Wäre vorstellbar.