Arenal-Bürgerin womöglich früher als gedacht umgebracht

| Llucmajor, Mallorca |
Ein Kamerateam vor der Wohnung, in der die Tote gefunden wurde.

Ein Kamerateam vor der Wohnung, in der die Tote gefunden wurde.

Foto: Ultima Hora

Über die Ermordung einer Ecuadorianerin in ihrer Wohnung in Arenal südöstlich von Palma de Mallorca werden weitere Vermutungen verbreitet. Die Polizei glaubt laut einem Bericht der MM-Schwesterzeitung Ultima Hora, dass Gloria Z. bereits in der Nacht zum Samstag der vergangenen Woche umgebracht worden war, also bevor der 16-jährige Sohn ihr Verschwinden bei der Polizei am Sonntag anzeigte. Der Grund für diese Annahme ist, dass ein Whatsapp-Gespräch der Frau mit ihrer Chefin am Freitagabend um 21.15 Uhr jäh abbrach.

Der Sohn der Frau und seine Freundin befinden sich seit Tagen auf der Flucht. Trotz strenger Kontrollen am Flughafen konnte der Aufenthaltsort der beiden bislang nicht ausgemacht werden. Die mutmaßlichen Täter löschten sie laut dem Zeitungsbericht inzwischen ihre Facebook-Profile.

Die Tote war am Montag gefesselt und in zwei Müllsäcke gesteckt in der Garage der Wohnung gefunden worden. Ob der Sohn und die Freundin die Insel verlassen konnten oder hier untergetaucht sind, ist noch unklar. Ebenso unklar ist, wie Gloria Z. getötet wurde.

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