Sturm lässt Lkw in Fähre vor Mallorca umkippen

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So sah es im Bauch der "Hypatia de Alejandría" aus.

So sah es im Bauch der "Hypatia de Alejandría" aus.

Foto: Ultima Hora

Ein unwetterbedingter Zwischenfall hat sich in der Nacht zum Mittwoch auf der Baleària-Fähre "Hypatia de Alejandría" nördlich von Mallorca ereignet. Auf der Strecke Barcelona-Alcúdia-Ciutadella kippten im Bauch des Schiffs angesichts des hohen Wellengangs mehrere Pkw und Lkw um, sodass dieses unplanmäßig Palma anlaufen musste. Die Fahrzeuge wurden zum Teil schwer beschädigt. Verletzte gab es nicht.

Während und nach der mehr als unruhigen Fahrt protestierten die Passagiere lautstark. Es seien keine Vorsichtsmaßnahmen getroffen worden, obwohl sehr wohl bekannt gewesen sei, wie heftig das Unwetter werden würde, monierten sie.

Baleària-Fähren verbinden Mallorca nicht nur mit Barcelona, sondern auch mit Ibiza und Valencia.

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Hein Doof / Vor 4 Tage

@ Kalle . Ja - das Bild macht wirklich atemlos ! Das ging sicher knapp an einem Unglück vorbei . Offenbar waren die LKWs leer , sonst hätte die mächtige Gewichtsverlagerung den Kahn glatt auf die Seite legen können .

Manfred / Vor 5 Tage

Unglaublich! Hab bisher noch keine Mallorca-Fähre genutzt (dafür aber schon zig mal nach GB rüber und da werden bei unruhiger See die LKW mit Ketten gesichert) aber das ist schon heftig...konnte das nicht glauben, als mir meine Frau das erzählt hat. So was darf eigentlich nicht passieren...müsste schon personelle Konsequenzen haben, Zeitdruck hin oder her, der Käpt'n ist letztendlich für die Sicherheit von Mensch & Maschine verantwortlich...im Zweifelsfall halt nicht auslaufen...

Mats / Vor 5 Tage

Das hätte ganz bös enden können. Was mich dabei wieder erzürnt, ist das immer etwas schlimmes passieren muß, bevor von den Behörden reagiert wird. Es kann nicht sein das aufgrund von Kosteneinsparungen solche lebensgefährlichen Schlampereien bei der Ladungssicherung immer wieder ungestraft durchgehen - ich hoffe das ist in diesem Fall anderst und die Behörden und auch Versicherungen reagieren so hart, daß es in Zukunft jedem vergeht an der Ladungssicherung zu sparen.

Kalle / Vor 5 Tage

Um diese LKW umzuschmeissen, muß das Schiff aber extremen Seegang nach links und rechts gehabt haben, stand evtl. kurz vorm Untergang. Von den Passagieren hatte vermutlich keiner mehr den Schlüpper trocken (verständlich). Ob der Kapitän wohl selber die Entscheidung zum Auslaufen getroffen hatte ? (Geld verdienen ! ). Das Bild macht atemlos.

Majorus / Vor 5 Tage

Manchem sind eben Schaden an Leib & Leben oder Sachen nicht so wichtig - siehe: Unglücksschiff "Costa Concordia" ...

Hein Doof / Vor 5 Tage

So ein Käpp`n steht mächtig unter Zeitdruck, den Fahrplan einzuhalten . Wenn man das Bild vergrössert , sieht man entlang des gelben Streifens gekreuzte Aussparungen , in die die Sicherungsketten für LKW eingehängt werden (können ) . Dass er diese Maßnahme entweder unterlassen oder nicht kontrolliert hat , kann dem Käpp`n den Job kosten .

petkett / Vor 5 Tage

Sehenden Auges in einen Sturm schippern, das ist schon weit mehr als dumm. Zum Glück ist nur Blech und Materialschaden entstanden, dieses kann ersetzt werden, leben nicht.

Fritze / Vor 6 Tage

Bei solchen Wetterverhältnissen hätte die Fähre NICHT auslaufen dürfen. Versicherungstechnisch könnte das noch mächtig Ärger geben. Hauptsache, es gab keine Verletzte.