Zahl der Kreuzfahrtschiffe sinkt

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Immer größere Schiffe, immer mehr Passagiere. Dafür sinkt die Zahl der Schiffe leicht.

Immer größere Schiffe, immer mehr Passagiere. Dafür sinkt die Zahl der Schiffe leicht.

Foto: UH

Die Gesamtzahl von Kreuzfahrtschiffen, die im Hafen von Palma anlegen, sinkt. Gleichzeitig steigt die Zahl der Passagiere an, da die Schiffe von ihrem Fassungsvermögen stetig wachsen.

2019 legten 2.153.295 Kreuzfahrtbesucher in Palma an. Davon waren 1.223.148 "Transitreisende" und 930.147 hatten eine Verweildauer zwischen einer und drei Nächten. Die Hafenverwaltung (APB) erwartet für 2020 deutlich höhere Passagierzahlen.

2018 legten 594 Ozeanriesen in Palma an, für das Jahr 2020 sind 586 Stops geplant, wie die Reederein übermittelten.

Umweltschützer, Bürgerinitiativen und politische Parteien kritisieren die Tatsache der immer größer werdenden Schiffe.

Costa Cruises, Aida Cruises und MSC Cruises werden am häufigsten anlegen. Die restlichen Reedereien wie Royal Caribbean International, Marella Cruises, Norwegian Cruises und TUI Cruises halten ihre Stops in Palma stabil. Oktober wird der Monat mit den meisten Kreuzfahrtschiffen sein. Hier sind 89 Besuche geplant. In den Monaten der Nebensaison wie März, April, Oktober und November sind die Frequenzen der Schiffe stärker über die Monate verteilt.

Laut der Reedereien werde nach Möglichkeiten gesucht, die Menge an Kreuzfahrtbesuchern besser auf Palma zu verteilen, um negative Auswirkungen zu vermeiden.

Palmas Einzelhandel gibt an, der Tourismus der Kreuzfahrtschiffe lasse die Verkaufszahlen um 30% steigen. Dies betreffe vor allem Palmas Altstadt.

Folgende Kreuzfahrtschiffe werden 2020 in Palma anlegen:

MSC Fantasía (333,3 Meter), Norwegian Epic (325,45 Meter) und Mein Schiff (315,7). Etwas kleinere Schiffe sind die Clipper Odissey (103 Meter), Le Bouganville (131 Meter) und Star Legend (135 Meter).

Die Hafenverwaltung zieht die etwas kleineren Schiffe vor, da die Kundschaft kaufstärker sei und für den Tourismus der Insel einen direkteren Einfluss habe.

Der Verband der Reederein verhandelt stetig mit den Häfen, um eine bessere Verteilung der Schiffe auf die zwölf Monate des Jahres zu erlangen. (dk)

Kommentar

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Hajo Hajo / Vor 1 Monat

Nur reichlich desorientierte Leute kommen auf die die absurde Idee eine Volksabstimmung zu fordern in einer Sache die ausschliesslich die spanische Schiffahrtsbehörde und internationales Seerecht betrifft.

Hajo Hajo / Vor 1 Monat

Wurscht egal ob 2 Millionen mit dem Schiff, Auto oder Flugzeug auf die Insel kommen und Versorgt werden müssen, ist von den Auswirkungen beinahe gleich wenn es um nur 3 Tage geht. Die anderen bleiben aber 1-3 Wochen hier und erzeugen das Mehrfache an Belastungen durch ihre Versorgung. Aber das kommt den Aktivisten in ihrer eingeschränkten Sicht zu Bewusstsein. Hauptsache sie werden ordentlich Versorgt und können kommen und gehen wie sie wollen.

Metti / Vor 1 Monat

petkett: Feindbilder sind bei Majorcus ein Ziel, was er meint, in irgendeiner Zukunft zu erreichen. Vielleicht im Paralleluniversum. Bei einem anderen Tema schrieb er ja mal was von Weltreligionen. Ich weiß auch nicht, wann Majorcus zufrieden wäre. Ich habe eine Ahnung und die geht in die Richtung: Mallorca frei von Touristen. Nur noch betuchte Segler dürfen anlegen, Kreuzfahrt Weltweit verbieten ( laut seiner Aussage größte Umweltverschmutzer ) Auf Handel möchte er nicht verzichten, Frachter, Fähren dürfen weiter fahren...ist ihm egal, da er das nie ankreidet..selbst mit Schweröl...Mallorquiner gehen wieder zu 100% in Ackerbau und Viehzucht ( ob sie nun wollen oder nicht ). Resttouristen und Eigentümer haben die Insel zu verlassen, Leihwagen werden somit nicht mehr benötigt, Majorcus darf natürlich weiter hier leben, Energie kommt aus 100% Solar, Windenergie. Das wichtigste: Wer den Klimawandel leugnet, Greta Thunberg und Fridays vor Future beleidigt wird mit 10000€ oder wahlweise 1 Jahr Knast bestraft.. Das ist die Welt von Majorcus in Kurzform...

petkett / Vor 1 Monat

Metti, das was sie an Majorcus schreiben ist wohl sein großer Wunsch, nur geht es nicht an, das sein ganzer Schreib und Lebensrhythmus durch das beseitigen seiner Feindbilder gestört wird. Was kommt bei ihm dann? Wird es schlimmer in dem er sich auf Feindbilder stürzt welche uns bis dato unbekannt sind und waren. Was noch keinen bedacht hat, immer mehr Schiffe, immer größere Wasserverdrängung und irgendwann laufen die Meere über. Ist das nicht mal ein Argument Herr Majorcus?

Urea / Vor 1 Monat

@Kompostwurm: SCHWARZER Wasserdampf?... Verwunderte Grüße!

Kompostwurm / Vor 1 Monat

Richtig , Carmen ! Das ist kein Rauch , sondern Nebel von Wasserdampf . Das hatten wir aber schon mal vor ca 14 Tagen !

Metti / Vor 1 Monat

Majorcus: wer lesen kann, ist klar im Vorteil: "es kommen weniger Schiffe". Aber steige doch endlich in die hiesige Politik ein und sorge dafür, das ein Volksentscheid stattfindet und die Kreuzfahrtschiffe ganz verbietet. Fähren dann nur noch mit LNG zugelassen. Flughafen schließen. Damit deine Bürger endlich Ruhe haben und du an allermeisten...um das gehts hier ja eigendlich nur...Nicht nur blablabla...steig in die Politik ein...

Majorcus / Vor 1 Monat

Eine Volksabstimmung würde belegen, was die betroffenen Bürger wollen: Mehr Dreck oder das Gegenteil.

Carmen / Vor 1 Monat

Man beachte auf dem Foto die völlige Rauchfreiheit.