Obdachlose auf Mallorca müssen nicht zurück auf die Straße

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Obdachlose sind während des Alarmzustandes wie hier in einer Notunterkunft in Palmas Sportzentrum Son Mix untergekommen.

Obdachlose sind während des Alarmzustandes wie hier in einer Notunterkunft in Palmas Sportzentrum Son Moix untergekommen.

Foto: Pilar Pellicer

Fast alle der 150 Obdachlosen, die wegen des Coronavirus auf Mallorca in provisorische Einrichtungen in Palma geflüchtet waren, ziehen in andere Unterkünfte um oder erhalten geschützte Wohnungen.

Die mehr als zwei Monate, die sie unter Schutz verbracht haben, waren für die Bedürftigen eine Option, die Straße zu verlassen und eine zweite Chance zu bekommen, so das betreuende Mallorquinische Institut für Sozialdienste (IMAS). Die Obdachlosen hätten sich mehrfach dafür ausgesprochen, nicht zurück auf die Straße zu wollen.

Man suche gemeinsam nach Lösungen, etwa im Rahmen des Wohnraumprogramms, bei dem bis zum Ende des Jahres 160 Plätze zur Verfügung stehen sollen. Alle Untergebrachten seien "gut angepasst und gesund", so der IMAS-Präsident. Man wolle das Stigma abbauen, das Obdachlose tragen. Die meisten dieser Menschen seien in diese Situation gezwungen worden, ist man sich sicher.

Einhundert Obdachlose waren seit Mitte März in Palmas Sportzentrum Sant Ferran und an der Pferderennbahn Son Pardo untergebracht, weitere 50 Personen in Unterkünften des Sportzentrums Son Moix. Laut Aussage von IMAS habe es unter den Betreuten keine Fälle von Covid-19 gegeben. (dise)

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