Über 90 Prozent weniger Strandliegen in Alcúdia vermietet

| | Mallorca |
Die Strände sind weitgehend menschenleer. Bis Ende Oktober wird die Gemeinde Alcúdia noch einige Strandliegen stehen lassen.

Die Strände sind weitgehend menschenleer. Bis Ende Oktober wird die Gemeinde Alcúdia noch einige Strandliegen stehen lassen.

Foto: Elena Ballester

Im beliebten Badeort im Norden von Mallorca werden die Liegen und Schirme allmählich entfernt, ein Teil wird aber bis Ende des Monats an den Stränden bleiben. Damit endet für Alcúdia eine Saison, die angesichts der Covid-19-Situation vergleichsweise früh beginnen konnte.

Die Gemeinde gehörte Anfang Juni zu den ersten, die ihre Strände mit Sonnenliegen und -schirmen ausstatten konnten. Grund dafür ist die direkte Verwaltung durch die Stadt selbst. Das spart bürokratische Schritte und sorgt für schnellere Abläufe.

Der beliebte Urlaubsort reihte sich zusammen mit der Playa de Palma in das von der Balearen-Regierung initiierte Pilotprojekt für deutsche Urlauber ein. Besondere Sicherheits- und Hygienemaßnahmen wurden getroffen, die Abstände an den Stränden streng eingehalten.

Trotz des "frühen" Beginns der Strandsaison liegen die Einnahmen durch die Miete der Liegen und Schirme deutlich unter denen des Vorjahres. Lediglich sieben Prozent von 2019 konnte die Gemeinde erwirtschaften. 2019 waren es über zwei Millionen Euro Einnahmen. 60 Arbeitsplätze konnten durch diesen Service erhalten bleiben.

Nach nur vier Monaten endet nun langsam die "Saison". Die meisten der 11.000 Liegen, nur 30 Prozent der Menge in "normalen" Jahren, werden entfernt, ein kleiner Teil bleibt bis Ende des Monats an den Stränden. (dk)

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Ralph Sieger / Vor 8 Tage

Eine Liege kostet pro Tag 6€, sie sind an 100 Tagen im Jahr zu 100% belegt: Also 11.000x6x100 ergibt eine Mindesteinnahme von 6 Millionen, hinzu kommen die Einnahmen an denen die Liegen teilweise belegt sind. Wie kommt das Rathaus auf eine Einnahme von 2 Millionen pro Jahr?.

Roland / Vor 9 Tage

Ja, sehr enttäuschende Daten. Da bleibt wohl finanziell nichts mehr über.