Kolonialwarenladen in Campos schließt nach 60 Jahren

| | Mallorca |
Die Türen sind schon fest verschlossen. Die Besitzer des "Colmado Ca na Barraca" in Campos gehen in den Ruhestand.

Die Türen sind schon fest verschlossen. Die Besitzer des "Colmado Ca na Barraca" in Campos gehen in den Ruhestand.

Campos verliert ein Traditionsgeschäft. Der letzte "Kolonialwarenladen" "Ca na Barraca" in Campos schließt. Ende des Monats wird der Gemischtwarenladen der Besitzer Rafela Garau Obrador und Ehemann Pau Mas Roig nach 60 Jahren den Rolladen endgültig nach unten lassen.

Als der Laden damals öffnete gab es noch eine Reihe dieser Geschäfte. Der Laden wurde bereits von Rafaela Garaus Mutter geführt. Die jetzigen Besitzer haben sich aus privaten Gründen entschieden, das Geschäft aufzugeben. Sie sind Großeltern geworden und möchten gerne mehr Zeit für die Enkel haben. (dk)

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wala / Vor 1 Monat

Bis in die 1970er Jahre wurde der Begriff Kolonialwarenladen noch verwendet. Sie boten zwar keine Kolonialwaren mehr an, jedoch alle Grundnahrungsmittel, unabhängig vom Herkunftsland, daneben auch Seife, Waschmittel, Petroleum und anderen Haushaltsbedarf. Er entsprach dem Tante-Emma-Laden in Deutschland oder der Schweiz, während in Österreich der Begriff Greißler Verwendung fand. Der Kolonialwarenladen Wilhelm Holtorf in Bremen gilt als Deutschlands letzter Kolonialwarenladen,[1] in der Schweiz ist Schwarzenbach Kolonialwaren in Zürich der letzte.[2] Die Schweizer Migros bezeichnet einen Teil ihres Sortimentes immer noch als Kolonialwaren.[3][4]

Stefan Meier / Vor 1 Monat

Was ist denn ein Kolonialwarenladen. Kolonien gibt's schon seit 100 Jahren nicht mehr. Wo will der Laden also seine Waren herbekommen. Ich schätze mal, dass es eher ein Tante-Emma-Laden war. So what?