Zitrusbauern lassen Früchte auf Mallorca liegen

| Mallorca |
Sóller und Fornalutx sind bekannt für ihre Orangenplantagen.

Sóller und Fornalutx sind bekannt für ihre Orangenplantagen.

Im Tramuntana-Gebirge auf Mallorca lassen viele Zitrusbauern ihre Früchte liegen. Grund dafür ist offenbar die derzeit sinkende Nachfrage. Durch die Schließung von Restaurants und Hotels blieben wichtige Abnehmer aus, sagte der Präsident der Agrarkooperative Sant Bartomeu in Sóller, Miguel Gual.

Obwohl der Sturm "Hortensia" auf vielen Obstplantagen in den Orten Biniaraix, Sóller und Fornalutx Schäden verursacht hatte, gibt es nach wie vor viele gut erhaltene Zitrusfrüchte.

Im Vergleich zu den Vorjahren sei der Kilopreis in den Großmärkten wie Mercapalma stark gesunken, so Gual. In Kooperation mit dem mallorquinischen Delikatessenladen Fet à Sóller werden aber weiterhin Orangen nach Deutschland geliefert. Besonders beliebt ist die Orangensorte "Canoneta". Sie gilt als besonders süß und eignet sich gut für Säfte. (cg)

Kommentar

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Adriano / Vor 9 Monaten

Destillieren und Schnaps von machen !!!! Macht natürlich Arbeit .

Majorcus / Vor 9 Monaten

Das wäre es sehr sinnvoll, die Armen einzuladen, damit die sich kostenfrei bedienen können. Das wäre sozial!

Jose / Vor 9 Monaten

@Michel: Schreib doch nicht so einen Müll hier,wenn du keine Ahnung hast! Erstens kannst du das nicht mit der Nachkriegszeit ( die du Lümmel sowieso nur von you tube kennst), vergleichen! Und zweitens, versuche es doch mal auf einem abgeschlossenen Feld dir ein paar Zitronen aufzusammeln...! Dann wirst du sehen was passiert!

FM Parker / Vor 9 Monaten

Subventionen kürzen, das schafft nur falsche Anreize und die Zitronen an Bedürftige spenden, davon gibt es im Moment genügend.

Thies / Vor 9 Monaten

Schön dumm, denn im Frühjahr werden eben diese Bauern gegen die dann massenhaft auftretenden Frucht- und Essigfliegen Insektizide versprühen wollen... Lasst Hirn regnen!

Freiheit / Vor 9 Monaten

Typisch. Lieber alles verrottet lassen. Gibt mehr Zuschüsse von der EU. Macht die Politik hier doch genau so vor. Besser alles komplett vor die Wand fahren je mehr gibt es fürs nichts tun....

Michel / Vor 9 Monaten

Nach dem Krieg haben die Leute Kartoffelfeder nachgelesen und auf Getreidefeldern gestupfelt, dazu musste man allerdings den Arsch bewegen.

Silke / Vor 9 Monaten

Spenden wäre eine Alternative, hilft zwar den Zitrusbauern nicht, aber es gibt ja gerade genug Bedürftige... So würden wenigstens nicht alle Früchte kaputt gehn... Sehr traurig das Ganze!