Das sind die aktuellen Coronazahlen auf Mallorca - 28.01.

| Mallorca |
Die aktuelle Corona-Kurve auf den Balearen.

Die aktuelle Corona-Kurve auf den Balearen.

Neuinfektionen, Todesfälle und Gesamtzahl der Ansteckungen:

Die Regionalregierung von Mallorca und den Nachbarinseln hat am Donnerstag, 28. Januar, für die vergangenen 24 Stunden 339 Neuansteckungen mit Corona nach Madrid gemeldet (Vortag: 518). Es waren acht weitere Todesfälle zu beklagen. Die Gesamtzahl der Corona-Toten auf den Balearen ist seit Ausbruch der Pandemie auf 579 gestiegen.

Seit Beginn der Corona-Krise haben sich auf den Balearen insgesamt 51.118 Menschen infiziert (Vortag: 50.601 ).

Bettenauslastung in den Kliniken:

Die Corona-Ampel, erstellt vom balearischen Wirtschaftszirkel unter Einbeziehung aller offiziellen Daten, zeigte die Auslastung der Intensivbetten in den Krankenhäusern der Inseln am Donnerstag mit 72 Prozent an (Vortag: ebenfalls 72 Prozent). Die Ampel stand darum auf Rot.

Die allgemeine Lage im balearischen Gesundheitswesen wurde gleichwohl als "exzellent" bezeichnet, die Corona-Ampel stand auf Grün.

Zum Hintergrund: Die Inseln verfügen über etwa 1000 Betten für Corona-Kranke und 200 Intensivbetten. (Im März waren es rund 180 Intensivbetten gewesen. Die Höchstzahl der Krankenhauseinlieferungen hatte auf dem Höhepunkt der Corona-Krise am 4. April 592 betragen). Viele Personen, die momentan in Krankenhäusern liegen, befinden sich dort, weil sie zu Hause nicht isoliert werden können. Auf den Intensivstationen der Balearen wurden am Donnerstag 133 Patienten gemeldet (Vortag: 136).

Positivitätsrate:

Die sogenannte Positivitätsrate, das heißt der Prozentsatz der positiven Tests im Vergleich zu allen PCR-Tests, betrug nach Angaben des balearischen Gesundheitsministeriums am Donnerstag 9 Prozent (Vortag: 9,08 Prozent). Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfiehlt, dass dieser Indikator mindestens unter 5 Prozent bleiben sollte.

Auf sieben Tage hochgerechnet lag dieser Wert am Donnerstag bei 9,6 (Vortag: 9). Die Corona-Ampel stand auf Rot.

7-Tage und 14-Tage-Inzidenz:

Die spanische Zentralregierung gab die 7-Tage-Inzidenz auf 100.000 Einwohner für die Inseln am Dienstag mit 305 an (Vortag: 295,65). Allerdings waren diese Angaben Anfang September allgemein in die Kritik geraten, da wegen Verzögerungen und Übertragungsproblemen zu wenig Fälle in die Statistik in Madrid einflossen. Am Wochenende werden keine Zahlen ermittelt.

Als zutreffender ist nach Angaben der Balearen-Regierung die 14-Tage-Inzidenz, die am Donnerstag bei 663,79 lag. (Vortag: 663,79)

Spanienweit betrug die 7-Tage-Inzidenz am Donnerstag 420,80 (Vortag: 419,64).
Die 14-Tage-Inzidenz wurde mit 893,91 (Vortag: 884,70) angegeben.

Hintergrund: Das deutsche Robert-Koch-Institut (RKI) legt für die Ausweisung von Corona-Risikogebieten eine 7-Tage-Inzidenz von 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner als Obergrenze fest. Aus diesem Grund sind Mallorca und die Nachbarinseln aus deutscher Sicht als Risikogebiete eingestuft, bei entsprechender Reisewarnung des Auswärtigen Amtes.

Die europäische Seuchenschutzbehörde ECDC wiederum empfiehlt bei einem 14-Tage Wert von 60 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern die Einleitung von Maßnahmen. Bei 250 Fällen seien sogar drastische Schritte zu ergreifen.

Das spanische Gesundheitsministerium hatte Anfang Oktober beschlossen, dass in Städten mit mehr als 100.000 Einwohnern strenge Maßnahmen ergriffen werden müssen, wenn die 14-Tage-Inzidenz über 500 Fälle steigt.

Corona-Infektionsrate:

Nach Berechnungen des Wirtschaftskreises "Círculo de Economía de Mallorca" betrug die Infektionsrate am Donnerstag 0,96 (ebenfalls am Vortag: 0,96 ). Die Corona-Ampel steht auf Gelb.

Die Infektionsrate ist ein Trendindikator, der die Anzahl der Personen schätzt, die jeweils von einer infizierten Person angesteckt werden. Ist die Infektionsrate größer als 1, breitet sich das Virus in der Region aus. Der Wert dieses Indikators kann von Tag zu Tag stark variieren und reagiert auch empfindlich auf wochenendbedingte Schwankungen.

Die Corona-Ampel wird täglich aus den Daten des balearischen und des spanischen Gesundheitsministeriums berechnet. Sie zeigt in den Farben Rot, Gelb und Grün die Infektionslage auf den Balearen an. Hier gelangen Sie zur Corona-Ampel

Weitere Daten zur Coronalage auf Mallorca und den Nachbarinseln:

Als genesen gelten balearenweit am Donnerstag 579 zusätzliche Personen (Vortag: 736). Davon wurden 36 aus dem Krankenhaus entlassen (Vortag: 61.)

Die Zahl der erfolgten PCR-Tests betrug am Donnerstag 5494 (Vortag: 5704). Seit Beginn der Corona-Krise wurden auf den Balearen insgesamt 10.566 PCR-Tests gezählt.

Die Zahl der Patienten, die auf Mallorca mit einer Corona-Infektion im Krankenhaus behandelt werden, lag Donnerstag bei 267 (Vortag: 265). Auf den Intensivstationen befinden sich derzeit 104 Patienten (Vortag ebenfalls 109). Insgesamt 5627 Personen werden in häuslicher Quarantäne versorgt (Vortag: 5871 ).

In den Seniorenheimen auf den Balearen sieht die Lage wie folgt aus: Insgesamt zählten am Donnerstag 86 Bewohner der Residenzen zu den "aktiven" Corona-Fällen (Vortag: 89), von ihnen müssen 83 im Krankenhaus behandelt werden (Vortag: 86). Seit Beginn der Pandemie starben auf den Balearen 245 Senioren, die in Altersheimen untergebracht waren, mit einer Corona-Infektion.

Unter dem Gesundheitspersonal auf den Inseln gibt es derzeit 284 aktive Fälle (Vortag: 295), 462 Mitarbeiter im Gesundheitssektor (Vortag: 466) stehen unter Beobachtung, da sie engen Kontakt zu Infizierten gehabt haben.

Kommentar

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Christian / Vor 9 Monaten

Jede Woche selbige Leier, kommt der Wert in die Nähe von der 200 Marke, steigt er auf jeden nächsten Tag wieder.

Gloria / Vor 9 Monaten

an 25.1. auf 200 , am 26.1. auf 600, am 27.3. auf 350 und am 22.1. war sie mal auf 700 und am 28.Dez. war sie auf 300 - da hat sich seit dem Dezember ech irre was verbessert ,die Kurve ist doch fragwürdig .Es ist nicht erkennbar das irgendwas mittel oder langfristig nach unten geht in Richtung 50, in DE sieht man wenigstens das seit den verschärften Maßnahmen ab 7.1. die Zahlen in den meisten Bundesländern deutlich nach unten gegangen sind. Hoffen wir das es so bleibt. Irgendwas scheinen die Spanier aber trotz ihrer strikten Verbote und Mutlas anders zu machen.