SOS-Tourismus: Aktivisten gründen Netzwerk auf Mallorca

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"Wir sind alle betroffen": Eine neue Initiative macht auf die Not der Tourismus-Branche aufmerksam.

"Wir sind alle betroffen": Eine neue Initiative macht auf die Not der Tourismus-Branche aufmerksam.

Foto: R.L.
"Wir sind alle betroffen": Eine neue Initiative macht auf die Not der Tourismus-Branche aufmerksam.PALMA. TURISMO. El sector turístico lanza una campaña de SOS a la Administración.

Auf Mallorca ansässige Hoteliers und Beschäftigte der Branche haben eine Initiative gegründet, um den Tourismus auf der Insel zu reaktivieren. Das Bündnis nennt sich SOS-Tourismus und hat das Ziel, auf die Notlage der für Mallorca wichtigen Industrie hinzuweisen. Auch geht es darum, Druck auf die Politik auszuüben. Es werde zu wenig unternommen, um die epidemiologische Situation auf den Inseln effektiv zu verbessern. Die Aktivisten wollen am Freitag ein Manifest verlesen.

Die zentrale Botschaft: Der Wohlstand auf der Insel ist davon abhängig, dass der Tourismus gut funktioniere. Dazu sei es wichtig, dass die Branche arbeiten könne, unter Einhaltung aller Sicherheitsbestimmungen. Die Initiative will zu einer Plattform werden, auf der Kritik und Vorschläge geäußert werden können und denjenigen Gehör verschafft wird, die unter den wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise leiden.

Über soziale Netzwerke wie etwa Facebook sollen sich Menschen der Initiative anschließen. Die Aktivisten wollen so viele Mallorquiner wie möglich für ihr Projekt gewinnen und Unterstützung erhalten.

Des Weiteren wollen Unternehmer ihre Gebäude großflächig mit dem Logo SOS-Tourismus versehen. Das Ziel sei es, Hilfen zu erhalten, um die Pandemie durchzustehen, heißt es von Seiten der Aktivisten. Die Initiative hatte sich in den vergangenen Wochen im Geheimen gegründet. (ps)

Kommentar

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Majorcus / Vor 9 Monaten

@Maria: Wären Ihnen Russen oder Amerikaner lieber? P.S.: "das Wasser bis zum Hals!" Ein Vorgeschmak bei steigendem Meerespegel ...

Maria / Vor 9 Monaten

Das ist eine ganz tolle Initiative, damit die regierenden, endlich etwas tun, bevor einer nach dem anderen Pleite geht. Es steht vielen Hoteliers das Wasser bis zum Hals! Ich hoffe sehr, dass sich alle anschliessen, ansonsten wird Mallorca von Arabern und Chinesen aufgekauft.

Majorcus / Vor 9 Monaten

Die Hoteliers beuten die Beschäftigten aus - und beide in einer Vereinigung ... Zumindestens Funktionäre haben jetzt einen Job zu lasten der Arbeitenden ;-) @Olaf Tausch: Ich glaube nicht, dass Sie rationalen Argumenten und Beweisen zugänglich sind.

Elvira / Vor 9 Monaten

Hoffentlich werden die nicht auch bestraft.

Olaf Tausch / Vor 9 Monaten

Ich glaube nicht, dass sich ein lokales Netzwerk gegen die weltweite Pharma-Lobby durchsetzen kann.

Stefan Meier / Vor 9 Monaten

Witz komm raus, Du bist umzingelt. Zimmermädchen und Kellner arbeiten für den Mindestlohn von 5,76 EUR von Mai bis Oktober. Anschließend beziehen sie 6 Monate Arbeitslosenunterstüzung. Die Hotels, Flugzeuge und Kreuzfahrtschiffe gehören internationalen Konzernen, die zwecks Steueroptimierung auf Malta, Katar oder Zypern angesiedelt sind. Alles ist dem Ziel des maximalen Profits mit minimalsten Personalkosten zum Wohle der Aktionäre untergeordnet. Menschen, die im Tourismus arbeiten, soll es gut gehen? Das war schon vor Corona nicht so und wird auch nach Corona nicht so sein. Hohn und Spott.