Gericht auf Mallorca verurteilt Maskensünder zu über 1000 Euro Geldstrafe

| Mallorca |
Der Angeklagte bei der Urteilsverkündung.

Der Angeklagte bei der Urteilsverkündung.

Foto: Ultima Hora

Ein Gericht in Palma de Mallorca hat einen Mann zu einer Geldstrafe von 1080 Euro verurteilt, der sich im Spätsommer des vergangenen Jahres vor zwei Nationalpolizisten nicht eine Gesichtsmaske überziehen hatte wollen.

Der nun Verurteilte hatte sich am 16. September 2020 in Cala Major auf einer Barterrasse befunden und ohne den Mund-Nasenschutz andere Gäste belästigt. Diese verständigten die Polizei, woraufhin zwei Beamte erschienen.

Da er sich weigerte, sich eine Maske überzuziehen und auch noch ausfällig gegenüber den Polizisten wurde, wurde er abgeführt und musste zwei Tage in einer Zelle verbringen. Wegen Widerstandes gegen die Staatsgewalt beantragte die Staatsanwaltschaft ursprünglich fünf Monate Gefängnis. Am Ende blieb es bei der Geldstrafe. (it)

Kommentar

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Engel Aloisius / Vor 7 Monaten

Bis vor den EuGH für Menschenrechte ziehen, außerdem nutzen die Masken nix bei Aerosolen.

Die Frage ist nur, wer es sich leisten kann und will, noch besser wäre ein neuer Nürnberger Prozess, dann können sich die Verursacher wenigstens nicht wieder auf den Befehlsnotstand berufen.

ros / Vor 7 Monaten

"Da er sich weigerte, sich eine Maske überzuziehen und auch noch ausfällig gegenüber den Polizisten wurde, wurde er abgeführt und musste zwei Tage in einer Zelle verbringen."

Sollte es nicht heißen: Mund/Nasen/Schutz. ?

F. / Vor 7 Monaten

CORonadiktatur pur!

Stefan Meier / Vor 7 Monaten

Richtig so. Man muss für seine Überzeugung ins Gefängnis gehen. Ich habe Frau Armengol schon letztes Jahr vorgeschlagen, schnell 1.000 Hilfspolizisten einzustellen, die fleißig Multas schreiben. Damit hätte man jede Bar auf Malle über Jahre refinanzieren können.

andi / Vor 7 Monaten

Eine sehr teurer "Maske".