Der Besitzer der Katze (l.) brachte das Tier zu Fuß zum Tierarzt. | Redacción

6

In der Stadt Inca auf Mallorca hat sich ein Taxi-Unternehmen geweigert, einen Katzen-Besitzer mit schwer verletztem Tier in die Klinik zu fahren. Als Grund wurde dem 51-jährigen Mann die bereits geltende Ausgangssperre "Toque de queda" genannt. Der Vorfall ereignete sich demnach kurz vor Mitternacht.

Nach Angaben des Katzenhalters machte sich der Mann schließlich zu Fuß auf dem Weg zum drei Kilometer entfernten Tierarzt. Dafür brauchte er rund 45 Minuten. Zuvor hatte der Mallorquiner die Lokalpolizei des Ortes verständigt, um sich über das Verhalten der Taxi-Zentrale zu beschweren.

"Die Beamten waren sehr freundlich. Da allerdings nur ein Streifenwagen zur Verfügung stand, konnten sie mich und meine Katze nicht zum Tierarzt begleiten. Ich habe aber das O.k. bekommen, auch nach der Sperrstunde unterwegs sein zu dürfen, da es sich um einen medizinischen Notfall handelte", teilte der Mann der MM-Schwesterzeitung Ultima Hora mit.

Beim Tierarzt musste die Katze schließlich notoperiert werden. Mittlerweile befindet sie sich auf dem Weg der Besserung.