Inselrat verbietet Reuben-Brüdern auf neu gekauften Grundstücken zu bauen

| | Andratx, Pollença, Mallorca |
Die Finca Coves Blanques in Pollença gehört den Reuben-Brüdern.

Die Finca Coves Blanques in Pollença gehört den Reuben-Brüdern.

Foto: Gemeinde Pollença

Der Inselrat von Mallorca hat den britischen Brüdern David und Simon verboten, auf ihren neu erworbenen Grundstücken in den Gemeinden Pollença und Andratx zu bauen. Sie stehen unter Naturschutz. Die Milliardäre hatten kürzlich zwei weitere Gelände auf der Insel erworben.

Mallorca: Reuben-Brüder wurden als Aluminium-Produzenten reich

Damit gehören den Reuben-Brüdern mehr als 1300 Hektar Mallorcas, die sich auf die Gemeinden Manacor, Calvia, Cala Mesquida, Betlem sowie Andratx und Pollença verteilen. Die Brüder sind als Aluminium-Produzenten reich geworden.

Die Frage der vergangenen Tage war: Was haben David und Simon Reuben mit dem vielen Land vor? Es sind meist unbebaute Ländereien. Nur vereinzelt gibt es Gebäude, wie etwa auf dem Grundstück in Andratx, wo zwei kleine Häuser und ein Brunnen steht.

Nur dort wäre es theoretisch möglich, ein Haus zu bauen. Das haben die Brüder bisher jedoch nicht signalisiert. (ps)

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Tacheles / Vor 20 Tage

@Hajo da stimm was nicht. Ich habe die gleichen Gedanken gehabt denn die große Anzahl von Grundstücken auf denen nicht gebaut werden darf ist mehr als verdächtig.

Hajo Hajo / Vor 21 Tage

Für die Winradfreaks folgende Katastrope die veranschauicht was passiert, wenn man die Flächennutzungspläne zur Makulatur macht. Aber vorher das Bauen in den ausgewiesenen Schutzgebieten bei Strafe verboten und den Waldbauern sogar den Bau einer Fuhrstrasse zum Abtransport des Holzes, (nachwachsender Rohstoff) nicht genehmigt hat. Donner nochmal, WER sind denn die Hüter unserer grünen Lungen? Dauerschwätzende Politiker jedenfalls nicht. Gucks Du =

# Google = Bilder zu Baugrube für ein Windrad

# https://www.bergstraesser-anzeiger.de/region-bergstrasse_artikel,-bergstrasse-700-kubikmeter-beton-fuer-ein-windrad-_arid,1108815.html

# https://www.klimabuendnis-hamm.de/windkraft-tonnenweise-sondermuell/

# https://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/Lies-warnt-Tausende-Windraeder-vor-dem-Aus,windenergie606.html

# https://www.tagesschau.de/wirtschaft/technologie/windkraft-abbau-windraeder-foerderung-ausgelaufen-eeg-101.html

Konstruktive Alternative = Rückkehr zur Energieeinsparung gemäss "Umweltverträglichketsprüfung", statt den Wahnsinn nicht nur zu dulden, sondern damit unterstützen und den trittbrettfahrendnen Heuschrecken den Steigbügle zu halten.

HajO Hajo / Vor 22 Tage

# 26-03-2013 | Nachrichten | Lokales ...Ses Covetes: Abriss rückt näher...Gelände am Es-Trenc-Strand wird eingezäunt

Wenn man also derartig rigoros vorgeht muss man schon fragen, was denn die Investoren mit all diesen Grundstücken tun wollen? Vor allem oben in Behtlem? Denn Bauen ist dort verboten. Mir kann keiner erzählen sie hötten das nicht gewußt. Droht uns ein neuer Skandal? Das ganze riecht nach "Geschmäckle".

M / Vor 23 Tage

Gut so!

Hajo Hajo / Vor 24 Tage

Da mein gestriger Beitrag nicht veröffentllich wurde, wiederhole ich diesen =

Ich habe den Verdacht, dass sie da irgendwas mit alternativen Energien planen und das an Küstenstreifen herrschende Bauverbot aufgehoben werden könnte. Das wäre ja der Gau, wenn man andererseits in der Vergangenheit alle Bauten an Küstenstreifen hat abreissen lassen und eine neue Abstandsregel verordnet hat.

Ich glaube nicht, dass die Käufer Millionen ausgeben ohne eine Rendite in irgendeiner Form zu erwarten.

Warum ich so denke, weil es in DE schon mehrfach vorgekommen ist, dass sich Kommunen vor dem Druck der Lobby gebeugt und die Flächennutzungspläne einfach in die Tonnte getreten und die das Bauverbot geändert haben, damit man dort u.A. Windräder auf den bewaldeten Bergrücken bauen durfte. Die Umweltschäden sind gewaltig.

Christel von der Post / Vor 24 Tage

@ Tom Tailor...das sind m.W. nach Grundstücke, die aus dem Privatbesitz von höchstwahrscheinlich sogar spanischen Bürgern an diese Brüder verkauft wurden. Das sind ja keine öffentlichen Flächen, die von der Regierung an ausländische Investoren verkauft werden. Vielleicht kann uns ja Don Miguel etwas Licht ins Dunkle bringen, du kennst dich bei sowas ja immer sehr gut aus.

Tom Tailor / Vor 25 Tage

Es ist eigentlich immer die gleiche Masche - da wird Land, auch Naturschutzgebeiet, gekauft. Das lässt man dann ein paar Jahre liegen, vollkommen unbeachtet. Und plötzlich werden dafür dann Ausgleichsflächen ausgewiesen, meist völliges Ödland, ohne Ökologischen nutzen. Und schon kann in dem dann ehemaligen Naturschutzgebiet eine Ferienanlage, ein Hotel oder Eigentumswohnungen usw. gebaut werden, gerne auch mit EU Fördergeldern. Und dann klopfen sich die verantwortlichen Politiker auf die Schultern für das "Wirtschaftsprojekt" zum Nutzen Aller...

tramuntanawanderer / Vor 25 Tage

Gute Entscheidung, da nicht bauen zu lassen. Pech für die Milliardäre, aber die können es sicherlich verkraften. Hoffentlich kippt da von der Inselregierung nicht einer wieder um.....

Silke / Vor 25 Tage

@Tom Tailor: Da kann ich nur voll und ganz zustimmen. Geht gar nicht!

Sonny pedro / Vor 25 Tage

Die Frage ist doch: wer verkaufte das Land obwohl Naturschutzgebiet? Wusste der Käufer davon? Egal der Ausverkauf der Insel geht weiter bis auch das letzte Stück Küste zubetoniert ist. Wenn der Profit über den Verstand siegt, ist es bald aus mit dem Urlaubsparadies. Die Folgen kann man schon jetzt in vielen Orten besichtigen. Wo bleibt der Protest der Insulaner?