Rauchen wird immer unpopulärer. | Ultima Hora

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Auf Mallorca wird es weiterhin Pflicht sein, sich von Restaurantterrassen zu entfernen, wenn man rauchen will. Das höchste balearische Gericht "Tribunal Superior de Justicia" wies die Klage des Tabakkonzerns Altadis zurück. Die Regelung war im August 2020 von der Regionalregierung eingeführt worden, um die Ausbreitung des Coronavirus zu bremsen.

Es handelte sich um ein Revisionsverfahren. Am Ende wurde vom Gericht festgestellt, dass kein Unternehmen und keine Privatperson mehr dagegen klagen kann. Auch andere von der Balearen-Regierung beschlossene Corona-Regeln werden von dieser Ansicht des Gerichts tangiert, so dass auch hier keine weiteren Einspruchsmöglichkeiten erlaubt sind.

Das Rauchverbot auf Terrassen ist eine Verschärfung des ohnehin schon scharfen Anti-Rauch-Gesetzes, das bereits seit zehn Jahren in ganz Spanien gilt. Seit damals ist es verboten, in Innenräumen von Restaurants und Bars zu rauchen. Bereits seit 2006 gilt das für Arbeitsplätze.

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Im Augenblick läuft alles auf eine Verschärfung dieses Gesetzes hinaus: Die spanische Zentralregierung arbeitet Medienberichten zufolge mit Hochdruck an einem entsprechenden Entwurf. Demnach ist als einer der wichtigsten Punkte geplant, das Rauchen in Autos zu verbieten.

Auch vor sogenannten E-Zigaretten soll offiziell gewarnt und deren Nutzung eingeschränkt werden. Und auch im Rahmen dieses Gesetzes soll das Rauchen auf Restaurantterrassen untersagt werden.

Schon seit geraumer Zeit wird über dieses Vorhaben öffentlich diskutiert. Die Veränderungen sollen innerhalb von vier Jahren umgesetzt werden.