Fischerboote in Palmas Hafen an der La Llonja. | Jaume Morey

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Wegen der anhaltenden Treibstoffverteuerung haben sich nun auch Mallorcas Berufsfischer entschlossen, bis mindestens Donnerstag (24.3.) in den Streik zu gehen. Nach Zeitungsberichten folgen rund 90 Prozent aller Insel-Fischer der vom spanischen Verband der Fischereigenossenschaften FNCP ausgerufenen Arbeitsniederlegung aus Protest gegen die gestiegenen Dieselpreise.

Der Streik hat seit Montag zu einer Verknappung von frischem Fisch und Meeresfrüchten in Geschäften und Supermärkten geführt. In Palmas Markthalle an der Plaza Olivar schlossen die Betreiber ihre Fischstände. Auch das Angebot von Fisch vom spanischen Festland ist derzeit am Schrumpfen.

Als Grund dafür nannte der FCNP auch die derzeitigen Proteste von Lastwagenfahrer, weshalb der Fang teilweise nicht rechtzeitig zu den Verbrauchern gelange und verderbe. Der Ausstand solle bis Mittwoch dauern. Der FCNP zählt nach eigenen Angaben rund 200 Genossenschaften mit 40.000 Mitgliedern, von denen 9000 Schiffseigner sind. Spanien ist nach Norwegen die zweitgrößte Fischfangnation Europas.