Save the Med identifizierte bereits über 500 verschiedene Arten von Meeresbewohnern in den Gewässern von Formentor. (Foto: Ultima Hora)

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Die Stiftung und Nichtregierungsorganisation Save the Med erforscht derzeit das Meeresgebiet von Formentor. Ziel der Untersuchungen ist es, die biologische Vielfalt zu ermitteln, potenzielle Bedrohungen zu ermitteln und die Regeneration der Ökosysteme zu fördern.

Das von den Unternehmen Camper und dem 11th Hour Racing Team gesponserte Projekt hat bisher Ökosysteme an einer 26 Kilometer Küste entlang des Kaps von Punta Beca bis zum Kap von Formentor analysiert. Alle Aktivitäten am Land und am Meer sollen in die Untersuchungen mit einbezogen werden.

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Im Meeresgebiet von Formentor hat Save the Med bisher über 20 Lebensräume und mehr als 500 verschiedene Arten identifiziert. Aus den Studien geht hervor, dass in den letzten Jahrzehnten die Außengewässer der Halbinsel Formentor einen starken Rückgang an interessanten Arten für die Fischerei vorzuweisen hat. Gleichzeitig sei ein exponentieller Anstieg von Booten und Ankerplätzen für die Freizeitnutzung zu verzeichnen. Obwohl die Meeresumwelt dadurch bedroht sei, habe sie zugleich noch ein hohes Potenzial zur Erholung und Regeneration, so die Stiftung.

Aus dem Grund hat sich die Organisation dazu entschlossen, ein Programm zur Sensibilisierung der biologischen Vielfalt in dem Gebiet zu entwickeln. Die bisher gesammelten Daten bestätigen die enorme marine Artenvielfalt des Küstenstreifens von Formentor. Hier seien der NGO zufolge 530 verschiedenen Arten beheimatet, unter anderem die Gorgoniengärten und das Neptungras. Save the Med zufolge seien die Steilklippen am Cap Formentor ein ideales Umfeld für die Artenvielfalt im Meer.