Polizisten kontrollieren die Bordelle in Palma und an der Platja de Palma. Die Aktion dauerte insgesamt fünf Stunden. | Nationalpolizei

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In einer koordinierten Polizeiaktion wurden in der vergangenen Nacht 15 Bordelle und Nachtclubs in Palma und an der Playa de Palma durchsucht. Ziel dieser Aktion der National-Polizei sei es gewesen, die Identitäten der in den Etablissements arbeitenden Frauen festzustellen.

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Die Beamten gingen davon aus, dass einige der vor wenigen Wochen nach Mallorca geflüchteten Ukrainerinnen in den Clubs zur Prostitution gezwungen werden. Dieser Verdacht bestätigte sich nicht. Die Beamten betonten jedoch, dass trotzdem nicht ausgeschlossen werden könne, dass Frauen in sogenannten „sicheren Unterkünften“ untergebracht seien und dort der Prostitution nachgehen müssten.

Die überprüften Bordelle und Tanzbars lagen an der Platja de Palma, der Plaça de les Columnes, der Carrer Joan Miró und der Carrer de l'Aigo Dolça in Palma. Es wurden insgesamt 90 Identitäten überprüft. Die meisten Frauen waren Bulgarinnen, Rumäninnen und Südamerikanerinnen. Sämtliche Papiere, die kontrolliert wurden, waren in Ordnung.