Idylle pur: Fischerboote im Hafen von Sóller. | HR

Außerhalb der sommerlichen Hochsaison lässt sich der Deutschen liebste Insel am besten kennenlernen –dann sind die Temperaturen angenehm für Ausflüge, die Strände nicht überfüllt, die Hotelpreise oft günstiger. Zudem schmückt sich die Landschaft mit saftigem Grün und Blütenkleidern, wenn in Deutschland noch Winter herrscht oder schon der trübe Herbst beginnt.

So steht der Februar ganz im Zeichen der Mandelblüten – eine gute Zeit für Spaziergänge entlang der Felder oder einen Besuch in einer kleinen Fabrik, die aus den herrlichen weißen Blüten Parfüm macht.

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Immer einen Rundgang wert ist das Städtchen Sóller, seine Lage im Schutz des Tramuntana-Gebirges und sein naher Anschluss an die Hafenbucht von Port de Sóller war schon für die Römer attraktiv. Die schönste Anreise nach Sóller ist die Fahrt mit dem historischen Holzzug, der über Brücken und durch Tunnel das Tramuntana-Gebirge durchquert. Auch die Fahrt zwischen Sóller und dem Hafen mit der betagten Tram ist ein Muss für Inselentdecker.

Wer sich lieber auf zwei Rädern durch die Berglandschaften bewegt, kann mit kundigem Führer etwa von der Nordküste aus ins Gebirge starten – tolle Ausblicke während der Tour garantiert. Eine Station dabei ist Pollença, ein spannendes Ziel zur Osterzeit, denn dann steht die Stadt ganz im Zeichen einer beeindruckenden Karfreitagsprozession.

Eine der schönsten Panoramatouren für Mietwagenfahrer ist die Straße hoch über der Westküste, etwa zwischen dem Marktflecken Andratx und Deià, malerischer Anziehungspunkt für Künstler und Literaten.