Beamte der Guardia Ciivl in einem Flugzeug. | Guardia Civil

Die Guardia Civil hat in Palma de Mallorca eine neuartige Air-Marshall-Einheit vorgestellt. Die Beamten sollen nicht nur auf bestimmten Inlandsflügen, sondern auch auf Verbindungen ins Ausland eingesetzt werden, wie offiziell mitgeteilt wurde. Sie mischen sich, wie das etwa in den USA üblich ist, unter die Passagiere, und greifen bei Problemen ein.

Laut Guardia Civil werden bestimmte Flüge, bei denen ein erhöhtes Risiko erwartet wird, bevorzugt mit den Sicherheitskräften besetzt. Ob dazu Flüge mit potenziell gewaltbereiten Exzesstouristen auch gehören, wurde nicht gesagt.

Bis Donnerstag sitzen in Palma nicht nur Beamte der Guardia Civil, sondern auch Polizeivertreter aus unterschiedlichen anderen Ländern zusammen und diskutieren über das Thema Flugsicherheit. Die auf der Insel anwesenden Experten kommen aus Kanada, Deutschland, Australien, Österreich, den Niederlanden, Indien, Israel, Tschechien, Rumänien, Vietnam, der Schweiz und Singapur.

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Die Air-Marshalls wurden speziell ausgebildet, um mit aggressiven Passagieren zurechtzukommen. Auch in Verhandlungsgeschick und Erste Hilfe sind sie geschult. Sie können auch das Flugzeug stabil halten, wenn Pilot oder/und Kopilot ausfallen sollten.