Eine Spezialeinheit der Guardia Civil musste den Toten mit dem Hubschrauber "Cuco" bergen. | A. Sepulveda

Am Freitagmittag hat sich im Tramuntana-Gebirge auf Mallorca ein tödliches Unglück ereignet. Ein 61-Jähriger stürzte zwischen dem Kloster Lluc und Escorca so schwer, dass die Rettungskräfte nicht mehr für ihn tun konnten. Sein Freund, mit dem er zusammen unterwegs war, alarmierte die Rettungskräfte um 13 Uhr. Die Feuerwehr, die Guardia Civil und auch eine Bergrettungsgruppe rückten an, außerdem war ein Rettungshubschrauber im Einsatz. Sie konnten nur noch den leblosen Körper bergen.

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Der Mann, der aus Inca stammt, war am Freitagmorgen mit einem Freund in den Wald aufgebrochen, um Pilze zu sammeln. Aufgrund der im Herbst auf Mallorca üblichen Feuchtigkeit war der Boden rutschig und zudem hatte es geregnet, was die Gegebenheiten zusätzlich erschwerte. Er rutschte so ungünstig auf einem feuchten Stein aus, dass er stürzte und sich lebensgefährlich am Kopf verletzte.

Sa Font Coberta, das Waldstück, in dem sich der Unfall ereignete, ist um diese Zeit im Jahr ein Hotspot für viele Pilzfreunde auf Mallorca. Die Bedingungen sind dort so günstig, dass man sehr gut essbare Pilze sammeln kann. Darüber hinaus gibt es in der Gegend eine bei Einheimischen beliebte Quelle, an der viele Menschen täglich Wasser schöpfen.