Opfer einer Orca-Attacke: Die Segelyacht Corsario befand sich gerade auf dem Weg zur Teilnahme an der Mallorca-Regatta Copa del Rey. | Última hora

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Zu einem folgenreichen Aufeinandertreffen zwischen einer Segelyacht und einer Gruppe Orcas ist es nahe der Meerenge von Gibraltar gekommen. Eines der Säugetiere attackierte die Corsario und zerstörte dabei das Steuerruder. Das hochmoderne Segelboot befand sich MM-Schwesterzeitung "Ultima Hora" zufolge auf dem Weg aus dem nordspanischen Galicien nach Mallorca, wo es ab 29. Juli an der traditionsreichen Regatta Copa del Rey teilnehmen wird. Die Besatzung blieb bei dem Angriff der Killerwale unverletzt, das Boot erreichte aus eigener Kraft die andalusische Hafenstadt Barbate.

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Dem Schiffseigner Jorge Durán steckte auch am Tag danach noch der Schreck in den Gliedern. "Es war eine Gruppe von vier Orcas. Drei blieben passiv, der vierte rammte uns frontal." Die Besatzung habe dabei das Gefühl gehabt, auf einen Felsen aufgelaufen zu sein. "Der hob uns halb aus dem Wasser", so Durán. In Seglerkreisen gehören derartige Vorfälle nach Darstellung des Profis Durán nicht der Seltenheit an. Es sei eigentlich nur eine Frage der Zeit, wann es zu einer "Tragödie kommt".

Auf die Teilnahme an der Copa del Rey, bei der die Corsario für die Majorica-ORC1-Klasse gemeldet ist, wollen Durán und sein Team dennoch nicht verzichten. Am Mittwoch zeigten sie sich zuversichtlich, dass die Reparaturarbeiten am Steuerruder rechtzeitig beendet werden, um die Fahrt nach Mallorca fortzusetzen.