Für Yoghurt und Co. mussten Verbraucher im September 12 Prozent mehr Geld ausgeben als noch ein Jahr zuvor. | Ismael Herrero

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Im zurückliegenden Monat September zog die Teuerungsrate auf den Balearen wieder deutlich an. Damit war der Warenkorb für die Haushalte vier Prozent teurer als noch ein Jahr zuvor, meldete MM-Schwesterzeitung "Ultima Hora" unter Berufung auf aktuelle Zahlen des spanischen Statistikamtes INE. Noch im Vormonat August hatte die Inflation im Jahresvergleich bei 3,1 Prozent gelegen.

Merklich tiefer in die Tasche greifen mussten Verbraucher für Lebensmittel und nichtalkoholische Getränke, die einen Preisanstieg von 10,4 Prozent gegenüber dem Vorjahresseptember verzeichneten. Geradezu explodiert sind die Preise für Speiseöle und Fette (plus 42,2 Prozent) und Zucker (plus 37,6 Prozent). Immer noch spürbar teurer wurden Erfrischungsgetränke und Säfte (plus 15 Prozent), Kartoffeln und Milchprodukte (plus 12 Prozent) sowie Schweinefleisch (plus 11,8 Prozent). Innerhalb der Gruppe der Lebensmittel hielt sich die Inflation am stärksten beim Lammfleisch (plus 2,3 Prozent) zurück.

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Überdurchschnittlich legten zudem die Preise für Alkohol und Tabakwaren (plus 7,9 Prozent) sowie Gesundheitsprodukte (6,6 Prozent) zu. Nur geringfügig zurückhaltender zeigten sich Gastronomiebetriebe und Hotels, wo es für Kunden im Mittel 6,3 Prozent teurer wurde.

Auf der Gegenseite wurden die Verbraucher bei den Ausgaben für Wohnen sowie dessen Nebenkosten wie Strom, Gas und Wasser besonders deutlich entlastet (minus 11,4 Prozent). Spanienweit lag die Inflation im September bei 3,5 Prozent.