Mehr Schutz für Schwule und Lesben auf Mallorca

Mallorca |
Aus Freude über die Verabschiedung des Gesetzes zeigten Befürworter die Regenbogenfahne der Schwulen und Lesben im Parlament.

Aus Freude über die Verabschiedung des Gesetzes zeigten Befürworter die Regenbogenfahne der Schwulen und Lesben im Parlament.

Foto: Foto: Ultima Hora online

Das Balearen-Parlament hat am Dienstag ein Gesetz verabschiedet, das die Rechte von Lesben und Schwulen sowie Bi- und Transsexuellen (Englisch: "LGBT") garantiert und sie vor Anfeindung schützt. Das Regelwerk war von dem Linkspakt auf den Weg gebracht worden.

Die Oppositionsparteien unterstrichen den einvernehmlichen Charakter des Gesetzes, da eine Vielzahl ihrer Anträge in Rahmen des parlamentarischen Verfahrens berücksichtigt und in den Gesetzestext integriert worden waren, berichtete die spanische Tageszeitung Ultima Hora online unter Berufung auf Nachrichtenagenturen.

Die bürgerliche Rechte (Ciudadano's) stellte klar, dass das Gesetz die Betroffenen schütze, da sie Menschen seien, unabhängig von ihrer sexuellen Orientierung. Die Partei unterlag in ihrem Vorhaben, die neuzuschaffende LGBT-Organisation lediglich "Kommission" zu nennen. Stattdessen setzte sich der nach einer offiziellen Behörde klingende Begriff "Rat" (Consell) durch.

Der Sprecher der regionalistischen Sozialisten (Més), Nel Martí, sagte, das Gesetz mache den Archipel zu einer Vorreiter-Region in Sachen Toleranz und Respekt für sexuelle Minderheiten.

Vereinigungen wie der balearische Schwulenverband Ben Amics begrüßten das Gesetz und brachten ihre Freude zum Ausdruck, dass es just am Internationalen Tag gegen Schwulenfeindlichkeit von der Kammer verabschiedet worden ist. Ben-Amic-Präsident Jan Gómez sagte, das Gesetz gewährleiste gesellschaftliche und gesetzliche Gleichheit sowie Schutz vor Diskriminierungen. (as)

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Detlef / Vor über 3 Jahren

Das ist ja das Wesen der Homosexuelen ... sich immer in die Auslage stellen und den Normalos mitzuteilen, wie super sie sind. Liebe Homosexuelle, lebt bitte euer Leben auch so unspektakulär wie die Heteros. Lebt es für euch. Niemand ist an eurem Selbstbeweihräucherungsgelabe interessiert!

Schraml / Vor über 3 Jahren

Es wäre schön wenn die Homosexuellen nicht ständig auf ihre Homosexualität hinweisen würden. Es interessiert mich einen Dreck was die Leute in ihren Schlafzimmern machen, das ist nämlich Privatsache. Im Übrigen sollten sich die Homos merken, dass nicht etwa SIE die Elite dieser Gesellschaft darstellen. Wir Heteros sind es, welche überhaupt Gesellschaft erst möglich machen (durch Fortpflanzung!). Also macht was ihr wollt, ihr Homosexuellen, aber belästigt uns nicht ständig mit Outings und ähnlichem Quatsch. Dieses Diskriminierungsgelaber ist alles Blödsinn.

Frank Beckhoff / Vor über 3 Jahren

Dieter, was verstehen Sie bitte unter oeffentlich zur schau stellen? Ist das hand in hand laufen fuer Sie schon eine oeffentliche zur schau stellung? Ich bin seit 14 Jahren sehr gluecklich mit meinem mann verheiratet und das wird sich so schnell auch nicht aendern. Wir huepfen echt nicht hand in hand durch's leben aber wenn ich das will dan tue ich das. Aber leider ist das (ein paar) anderen menschen ein dorn im auge und diese gehen dann ueber zu beleidigungen . Ich bin rechtmaessig vor dem gesetz verheiratet und kein mensch hat das recht das in frage zu stellen onder gar an zu feinden. Wer sind sie um ueber andere menschen die Sie nicht einmal kennen zu urteilen? Wenn jemand (sehr) schwache argumente hat dann sind Sie das.

Detlef / Vor über 3 Jahren

Detlef liebt Dieter :-) Hoffe, er liebt mich auch :-)

Detlef / Vor über 3 Jahren

Wird es jetzt "wärmer" auf Malle? :-)

Dieter / Vor über 3 Jahren

Zunächst sind sexuelle Vorlieben einmal Privatsache und als solche nicht diskriminierbar, weil sie sich der öffentlichen Diskussion naturgemäß entziehen.

Wenn allerdings jemand seine sexuellen Vorlieben öffentlich zur Schau stellt, dann muss er sich auch öffentliche Kritik daran gefallen lassen. Eine Demonstration für eine Sache darf in einer Demokratie selbstverständlich mit einer Demonstration gegen diese Sache beantwortet werden.

Das demokratische Grundprinzipien bei Homos auf einmal außer Kraft gesetzt werden, zeigt die schwache Basis auf welcher deren Argumentation beruht. Ein einfaches Anatomiebuch in Verbindung mit den krankmachenden Folgen dieser Lebensweise, reicht vollständig, um die hier propangandistisch unter die Leute gebrachten Argumente zu entkräften.

Mir soll jetzt hier bitte keiner damit kommen, viele Heteros würden aber doch genau so "verkehren". Die veranstalten aber keine Demonstrationen und zelebrieren das öffentlich und lassen Menschen mit anderer Meinung das Wort verbieten.

Die "Linke" übertrifft sich wieder mal selbst. Diktatur ist das Ziel und die Auflösung von Traditionen und Grundwerten und das Verbot der freien Rede. Auf der Insel wird die "Linke" damit scheitern, und das ist gut so.

Dieter / Vor über 3 Jahren

Zunächst sind sexuelle Vorlieben einmal Privatsache und als solche nicht diskriminierbar, weil sie sich der öffentlichen Diskussion naturgemäß entziehen.

Wenn allerdings jemand seine sexuellen Vorlieben öffentlich zur Schau stellt, dann muss er sich auch öffentliche Kritik daran gefallen lassen. Eine Demonstration für eine Sache darf in einer Demokratie selbstverständlich mit einer Demonstration gegen diese Sache beantwortet werden.

Das demokratische Grundprinzipien bei Homos auf einmal außer Kraft gesetzt werden, zeigt die schwache Basis auf welcher deren Argumentation beruht. Ein einfaches Anatomiebuch in Verbindung mit den krankmachenden Folgen dieser Lebensweise, reicht vollständig, um die hier propangandistisch unter die Leute gebrachten Argumente zu entkräften.

Mir soll jetzt hier bitte keiner damit kommen, viele Heteros würden aber doch genau so "verkehren". Die veranstalten aber keine Demonstrationen und zelebrieren das öffentlich und lassen Menschen mit anderer Meinung das Wort verbieten.

Die "Linke" übertrifft sich wieder mal selbst. Diktatur ist das Ziel und die Auflösung von Traditionen und Grundwerten und das Verbot der freien Rede. Auf der Insel wird die "Linke" damit scheitern, und das ist gut so.