Hilfsschiff für Migranten wird wohl nach Palma verlegt

| Palma, Mallorca |
Blick auf die "Aita Mari"

Blick auf die "Aita Mari"

Foto: Ultima Hora

Die baskische Flüchtlings-Hilfsorganisation "Salvamento Marítimo Humanitario" will ihre Aktionsbasis entgegen dem Willen der Regierung in Madrid nach Mallorca verlagern. Die "Aita Mari" werde schon "bald" im Hafen von Palma festmachen, teilte die NGO am Montag mit. Erlärtes Ziel der Aktivisten ist, Migranten zu retten und nach Mallorca zu bringen.

"Salvamento Marítimo Humanitario" äußerte, dass die Zentralregierung "kein Recht" habe, ihr die Errichtung einer Basis zu verwehren.

Die "Aita Mari" ist ein ehemaliges Fischerboot. Sie ist 32 Meter lang und nach Angaben der NGO groß genug, um 140 Migranten aufzunehmen.

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Hajo Hajo / Vor 8 Monaten

Vor einiger Zeit tauchte ein Bericht auf, weiss leider nicht mehr wo das war, dass die Schleuser ihr Material für den Bootsbau aus Deutscher Produktion beziehen. Sie hätten quasi eine Fabrikation aufgebaut, weil es keine weiteren bzw. alten Boote mehr gäbe, die man den Fischern etc. noch abkaufen könne. Es hat sich also eine ganze Schleuserindustrie aufgebaut, die den Anreizen aus DE und ominösen Organisationen folgen. Es ist unbegreiflich, dass diese nicht merken, was sie wirklich anrichten und ohne Strafen davon kommen.

helmut / Vor 8 Monaten

@hajO hajo: die sog. Seeretter, besser Hilfsschiffe der Schleuser, werden z.B. von der evangelischen Kirche in Deutschland finanziell unterstützt. Aber es wird auch diskutiert, dass sie direkt mit den Schleusern in direktem finanziellem Kontakt stehen.

Tacheles-1 / Vor 8 Monaten

Reden wir doch mal Klartext. Begreifen diese Schiffer nicht, dass sie sich zu Helfern der Schleuser machen und die Flucht begünstigen. Denn die Schleuser stehen an Land mit dem Fernglas und sehen wann die Schiffe vor der Küste auftauchen. Dann brauchen sie nur noch die Boote los schicken. Es ist ihnen völlig egal ob sie dann auch draußen ankommen oder unter gehen. Ich finde es entsetzlich und unverantwortlich. Man müßte diese "Helfer" einsperren weil sie auch die Toten zu verantwortne haben, die vorher untergehen.

HajO Hajo / Vor 8 Monaten

Wann wird diesen Helfershelfern der Schleuserindustrie endlich die Zulassung entzogen? Sie schippern vor der Küste Nordafrikas herum und signalisieren schon durch ihre Anwesenheit den Schleusern an Land, dass Gummiboote los geschickt werden können. Diese haben nur soviel Sprit an Bord, dass sie gerade über die 3 Meilenzone hinweg in internationales Gewässer kommen. Kommt ein Sturm auf, der Motor versagt, das Gummi wird undicht, sind sie verloren. Das ist Irrsin hoch 12. Wer finanziert diese "Retter" eigentlich und bezahlt den Diesel und Unterhalt?? Das heraus zu finden wäre eine Aufgabe der Nationalpolizei.