Die private Seite der Bürgermeisterkandidaten

| Palma, Mallorca |
Von den Kandidaten kam viel Politiker-Sprech.

Von den Kandidaten kam viel Politiker-Sprech.

Foto: UH

Acht Kandidaten wollen Bürgermeister von Palma werden. Am Sonntag, 26. Mai, stehen die Regionalwahlen auf Mallorca an, dann entscheiden die Palmesaner über ihren neuen Rathauschef. In der derzeitigen Legislaturperiode regiert der Linkspakt, José Hila (PSOE) und Antoni Noguera (Més) teilen sich das Amt. Zwei Jahre lang war Hila der Bürgermeister und die zwei folgenden Jahre Noguera. Beide stellen sich wieder zur Wahl.

Groß sind die Versprechen der Kandidaten, wie bei allen Politikern, vor der Abstimmung Ende des Monats. Die MM-Schwesterzeitung „Ultima Hora” will die persönliche Seite der Anwärter zeigen. In einer interaktiven Grafik können die Leser so mehr über Mateo Isern (PP), José Hila (PSOE), Eva Pomar (Ciudadanos), Antoni Noguera (Més), Josep Melià (Pi), Alberto Jarabo (Podemos), Fulgencio Coll (Vox) und Shirley Siles (Actúa) erfahren.

Die Kandidaten bekamen neun Fragen gestellt und mussten möglichst kurze Antworten darauf geben. Wissen wollte „Ultima Hora” beispielsweise: „Was können Sie nicht ertragen?” Isern antwortete: „Lügen, Verrat, mangelnde Erziehung und schlechte Manieren.” Hila stößt sich an „unsozialem Verhalten” und Noguera an „Rassismus”. Vox-Kandidat Fulgencio Coll mag keine „Notlügen”.

Auch zwei Klassiker wurden die Lokalpolitiker gefragt: Nach ihrem Lieblingsbuch nämlich und wen sie mit auf eine einsame Insel nehmen würden. Bei Isern wird deutlich, dass er es selbst bei derart kurzen Fragen nicht so mit knappen Antworten hat: „Jedes von García Márquez. Im Moment genieße ich José Carlos Llops ‚Oriente’ wirklich.” Siles mag am liebsten „Doña Inés del alma mía” (Inés meines Herzens) von Isabel Allende und Hila schmökert im „Kleinen Prinzen”.

Und wer darf mit auf die einsame Insel? Einige Politiker beantworten nicht einmal diese einfache Frage, sondern weichen aus. Melià sagte: „Ich würde lieber auf Mallorca bleiben, es ist eine Insel und ein Paradies.” Isern sagt dazu: „Ich würde nie auf eine einsame Insel gehen, nicht einmal im Urlaub. Ich mag Menschen und ich mag Palma, meine Stadt.” Die Gattin würden Hila und Coll mitnehmen, das klingt ja zumindest familiär.

So wirklich schlauer ist der Leser wohl aus diesen Aussagen nicht geworden ...

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