Milliardenschwerer Rettungsplan für spanische Tourismusbranche beschlossen

| | Mallorca |
Die spanische Regierung will den Tourismussektor ankurbeln.

Die spanische Regierung will den Tourismussektor ankurbeln.

Die spanische Regierung hat am Dienstag einen Rettungsplan für den Tourismussektor des Landes in Höhe von 4,2 Milliarden Euro bewilligt. Die Hotel-und Gastronomiebranche ist vor allem auf den Balearen mit am stärksten von der Coronakrise betroffen.

Laut der Regierungssprecherin María Jesús Montero beinhaltet der Plan unter anderem eine Senkung von Personalkosten und Mietminderungen. Auch können Hoteliers und Restaurantbetreiber dann Steuerschulden in einem längerem Zeitraum von bis zu sechs Monaten zurückzahlen.

Reisebüros, Hotels und andere touristische Unternehmen, die finanziell schwer angeschlagen sind, erhalten im Rahmen des Rettungsplans eine zusätzliche Finanzspritze. So soll vor allem vermieden werden, dass viele touristische Unterkünfte dauerhaft schließen müssen. (cg)

Kommentar

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Freiheit / Vor 21 Tage

Wo sind die Milliarden für Clubs??? Die sind seit März (!!!!) komplett geschlossen. Es ist so lächerlich unfair alles. Unglaublich....

Roland / Vor 22 Tage

Wann kommt der Rettungsplan für Deutschland? Pandemie kostet Deutschland 391 Milliarden Euro

https://www.n-tv.de/wirtschaft/Pandemie-kostet-Deutschland-391-Milliarden-Euro-article22257510.html

Ziegler Hans Georg Georg / Vor 24 Tage

Majorcus. Auch in D - Mark Zeiten hatten wir ein friedliches Verhältnis mit unseren Nachbarn in Europa. Da brauchen wir keine bürokratische Union. Seit der EU hat sich das Verhältnis zu anderen EU - Ländern eher verschlechtert. Das wollen Sie doch nicht bestreiten, oder? Wenn Sie doch soviel von Ökonomie verstehen, erklären Sie doch bitte, wie eine einheitliche Währung unter den verschiedenen EU - Ländern funktionieren soll? Wenn Sie mir gefühlte Vermutungen unterstellen, klären Sie mich bitte in Bezug auf die aufgeworfenen Fragen auf. Kommen Sie aber nicht wieder mit Ihren sozialistischen Umverteilungen von Reich nach Arm bzw. von Fleißig nach Faul. Wir besitzen ein Haus in Kroatien. Wir schaffen es nicht, gegen gute Bezahlung jemanden zu finden, der unser Grundstück pflegt, obwohl die dort alle jammern, dass Sie kein Geld haben. Die Leute sitzen morgens lieber im Cafe und genießen das arbeitslose Leben, in der Hoffnung, dass nach Einführung des Euro in Kürze, das Leben noch besser wird, ohne zu arbeiten. Das sind meine gefühlten Vermutungen!!

Ziegler Hans Georg Georg / Vor 24 Tage

Majorcus. Vielen Dank für Ihre wissenschaftlichen Belehrungen. Widersprechen Sie hiermit, dass die EU, welche in naher Zukunft zerbricht, im Augenblick nur Geld druckt? Woher soll das Geld kommen? Kommen Sie nicht wieder mit Reichensteuer und Grundversorgung für alle, sowie offene Grenzen für ganz Afrika. Das mit dem Eintrittsbetrug von Griechenland der ganze Mist erst ins Rollen gekommen ist, wollen selbst Sie nicht widersprechen. Die Hauptzahler der EU, werden in 2021 nach den Wahlen zur Kasse gebeten. Was wollen Sie darauf Wetten? Jetzt seien Sie mal mutig!

Majorcus / Vor 25 Tage

@Ziegler Hans Georg Georg: Ich würde vorschlagen, bevor Sie hier gefühlte Vermutungen äußern, sich mit sehr ausführlich mit volkswirtschaftlich-wissenschaftlichen ebenso wie mit militärisch-strategischen Studien zu befassen. Sie haben Recht, dass ein Leben auf Kosten der zukünftigen Generationen (z.B. Klima-Zerstörung, Folgekosten Pandemie muss mit Senioren geteilt werden etc.) der Aufkündigung des generationen-Vertrages gleichkommt. Feinde eines starken Europas (gut dass Trump Geschichte ist) werden sich jeweils sofort auf "kranke" (ex-)Mitglieder stürzen. Siehe: Aktivitäten der USA in GB, China in Griechenland & Ungarn. Ja, die schwächeren Partner in der EU verursachen Kosten - der Nutzen dieser Kunden für Deutschen Unternehmen und die geostrategischen Vorteil sind weit mehr wert! P.S.: Welchen Wert würden Sie dem Gut Frieden in Europa in EUR zurechnen? P.P.S.: Möglicherweise würden Sie Ihr Formulierung bzgl. "Produktion" überdenken, wenn Sie Tertiärsektor, Quartärsektor und Quintärsektor berücksichtigen würden ...

Ziegler Hans Georg Georg / Vor 26 Tage

Roland. Ich gebe Ihnen vollkommen Recht mit Ihrem Kommentar. Die doofen Deutschen und die jetzigen Verantwortlichen in den Regierungen werden nicht aus der EU austreten, da man so viele Vorteile hat. Das Gelddrucken geht ungeniert weiter zu Lasten unserer Kinder, damit die Korruption auf Mallorca, Spanien, Italien, Griechenland usw. weitergeht. Ich denke, der Laden fliegt in Kürze in die Luft. Deutsche Mark wieder einführen, Grenzen zu und mit der Produktionskraft Deutschlands wird es wieder vorangehen. Bis dahin müssen wir alle Nachteile Europas aushalten.

Majorcus / Vor 26 Tage

Es wäre sinnvoller, diese Gelder in nachhaltige Zukunftsbranchen zu investieren - denn der Gigatourismus ist mit EU-Klima-Notstand unvereinbar!

Roland / Vor 26 Tage

Wann treten wir endlich aus der EU aus? Wir sind ja nur noch am zahlen, obwohl wir durch Corona extreme Schulden machen müssen.

Markus Eder / Vor 27 Tage

Zu spät und zu wenig. So könnte man den Rettungsplan der spanischen Regierung für die angeschlagene spanische Tourismusindustrie beschreiben. Mittelbar und unmittelbar steuert der Tourismus etwa 250 Milliarden Euro zum jährlich erwirtschafteten spanischen Bruttoinlandsprodukt bei. 4,2 Milliarden Euro Unterstützungsgelder sind da nur ein Tropfen auf den heißen Stein. Zudem ist auch der Zeitfaktor entscheidend. So kommt einerseits das Rettungspaket recht spät, zum anderen ist die spanische Verwaltung auch nicht unbedingt dafür bekannt Hilfsgelder schnell und unbürokratisch auszuzahlen. Darüber hinaus wird sich das Schicksal insbesondere auch der balerarischen Tourismusindustrie in erster Linie daran entscheiden, ob 2021 bereits wieder auskömmliche Einnahmen erzielt werden können. Bedenkt man in diesem Zusammenhang, dass selbst optimistische Schätzungen den Balearen für 2021 nur 40 Prozent der touristischen Einnahmen des Jahres 2019 prognostizieren, dann liegt es auf der Hand, dass auch 2021 viele Unternehmen auf den Balearen wieder nur ein dickes Minus erwirtschaften werden und nach dem bereits arg an der finanziellen Substanz der Unternehmen zehrenden Krisenjahr 2020 insolvent gehen werden. Hoffentlich ist davon nicht sogar das stark werbefinanzierte Mallorca Magazin betroffen. Ob die in Spanien und den Balearen so sehr herbeigesehnten Hilfsgelder aus dem EU-Unterstützungsfonds zeitig genug fließen werden um die Situation rechtzeitig stabilisieren zu können, steht ebenfalls in den Sternen. Polen und Ungarn haben zwar ihre Blockadehaltung gegen EU-Haushalt und EU-Hilfsfonds aufgegeben, gleichwohl müssen aber noch viele Parlamente diesem EU-Hilfsfonds zustimmen. Insbesondere in den Niederlanden, wo im Jahr 2021 Parlamentswahlen anstehen und die Skepsis gegenüber dem EU-Hilfsfonds in der Bevölkerung keineswegs unterentwickelt ist, könnte es zu bisher nicht erwarteten Komplikationen kommen.

Jo / Vor 27 Tage

Von welchen Steuergeldern soll das ganze bezahlt werden?