Unternehmer fordern "Fortuna" zurück

Erlös soll für touristische Förderung eingesetzt werden

Nach dem Verzicht des Königs entscheidet voraussichtlich der Ministerrat darüber, was mit der Yacht "Fortuna" geschieht.

Nach dem Verzicht des Königs entscheidet voraussichtlich der Ministerrat darüber, was mit der Yacht "Fortuna" geschieht. Derzeit gehört sie dem staatlichen Schatzamt.

Die Unternehmer, die dem spanischen König Juan Carlos im Jahre 2000 die Yacht "Fortuna" geschenkt hatten, wollen nun ihr Geschenk zurück. Sie reagieren damit auf die Ankündigung des Königshauses, dass Juan Carlos ab sofort auf die Benutzung der 42-Meter-Yacht verzichten werde.

Die Unternehmer, die in der Stiftung "Fundació Turística i Cultural" zusammengeschlossen sind, begründen ihre Forderung damit, dass das Geschenk an den Staat klar zweckgebunden gewesen sei. Im Falle einer Rückgabe soll die Yacht verkauft und der Erlös für die Zwecke der Stiftung eingesetzt werden, nämlich die touristische und kulturelle Förderung der Inseln.

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