Warnstreiks bei Air Berlin angekündigt

Mit Arbeitsniederlegungen ist von Mitte der Woche an zu rechnen

Die Pilotengewerkschaft Cockpit hat für die Piloten der Fluggesellschaft Air Berlin Warnstreiks angekündigt. Mit den Arbeitsniederlegungen sei von Mitte der Woche an zu rechnen, teilte Cockpit am Montag in Frankfurt mit. Air Berlin ist Marktführer am Flughafen Palma de Mallorca. Keine andere Airline verkehrt gerade in den Sommermonaten so häufig zwischen der Mittelmeerinsel und Deutschland sowie den Alpenrepubliken.

Die Warnstreiks wurden nach Cockpit-Angaben parallel zu den laufenden Verhandlungen über einen neuen Gehaltstarif beschlossen. Die Piloten sehen sich "nach monatelangen erfolglosen Verhandlungen" zu diesem Schritt gezwungen, hieß es weiter.

Gleichzeitig bat die Pilotengewerkschaft die Verbraucher, die Arbeitskampfmaßnahmen zu entschuldigen. Eine Arbeitsniederlegung stelle auch für die Cockpitbesatzungen immer eine "Ultima Ratio“ dar. Die Ankündigung der Warnstreiks solle Fluggästen die Möglichkeit geben, sich auf Flugausfälle und Verzögerungen einzustellen.

Zu Behinderungen im Mallorca-Flugverkehr hatten bereits vergangenene Woche Warnstreiks der Fluglotsen in Frankreich geführt. Am Dienstag und Mittwoch waren jeweils knapp ein Dutzend Flüge gestrichen worden. (as)

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Klaus / Vor über 6 Jahren

Wieder einmal wird der Tourist,der auf den Urlaub gespart hat und sich darauf freut, vor den Kopf gestoßen. Wie man bei Flugausfall in sein gebuchtes Hotel kommt und den ebenfalls gebuchten Mietwagen noch bekommt, ist den Herren aus dem Cockpit doch alles sch...egal. Hauptsache man setzt seine interessen durch. Auf Kosten Anderer. Wer soll dafür Verständnis aufbringen

Frank / Vor über 6 Jahren

Nein, ich habe kein Verständnis für Arbeitsniederlegungen von Flugpersonal in der Hauptsaison. Die einzigen Leidtragenden sind die Fluggäste der Air Berlin. Der Gesellschaft kann man so keinen Schaden zufügen und sie damit auch nicht unter Druck setzen, denn die Tickets sind schon Monate vorher bezahlt. Eine Umbuchung oder Neubuchung bei einer anderen Airline ist mangels Alternativen oder Kosten nicht möglich. Entschädigungen an die Fluggäste braucht Air Berlin auch nicht zu zahlen, da AB nicht der Verursacher und damit aus der Haftung ist. Man sollte denken, dass die Arbeitsverweigerer intelligente Menschen sind und auf Ihre Kreativität und Erfahrung zur Durchsetzung Ihrer Interessen setzten könnten. Weit gefehlt, jetzt geschieht nur eine Selbstdarstellung in der Öffentlichkeit, die den Streikenden eine große Antipathie garantiert. Ein klassischer Flopp, oder anders ausgedrückt: Woher soll ich wissen was tun soll, erst muss ich mal sehen was ich gemacht habe.

Frank / Vor über 6 Jahren

Nein, ich habe kein Verständnis für Arbeitsniederlegungen von Flugpersonal in der Hauptsaison. Die einzigen Leidtragenden sind die Fluggäste der Air Berlin. Der Gesellschaft kann man so keinen Schaden zufügen und sie damit auch nicht unter Druck setzen, denn die Tickets sind schon Monate vorher bezahlt. Eine Umbuchung oder Neubuchung bei einer anderen Airline ist mangels Alternativen oder Kosten nicht möglich. Entschädigungen an die Fluggäste braucht Air Berlin auch nicht zu zahlen, da AB nicht der Verursacher und damit aus der Haftung ist. Man sollte denken, dass die Arbeitsverweigerer intelligente Menschen sind und auf Ihre Kreativität und Erfahrung zur Durchsetzung Ihrer Interessen setzten könnten. Weit gefehlt, jetzt geschieht nur eine Selbstdarstellung in der Öffentlichkeit, die den Streikenden eine große Antipathie garantiert. Ein klassischer Flopp, oder anders ausgedrückt: Woher soll ich wissen was tun soll, erst muss ich mal sehen was ich gemacht habe.