Urlauber in Palma, auf der Freitreppe vor der Kathedrale. | Foto: Joan Torres

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Die ausländischen Urlauber auf Mallorca und den Nachbarinseln haben in den ersten elf Monaten des Jahres 10,613 Milliarden Euro ausgegeben. Das sind 8,2 Prozent mehr als vor einem Jahr, teilte das spanische Tourismusministerium mit. Die Angaben beruhen auf einer monatlichen Studie des spanischen Tourismusamtes IET.

Spanienweit hatte der Zuwachs der Einnahmen aus dem Tourismusgeschäft 8,7 Prozent betragen. Insgesamt erwirtschaftete das das Königreich mit dem Fremdenverkehr Einnahmen in Höhe von 55,89 Milliarden Euro.

Auf den Balearen sanken die Einnahmen im November im Vergleich zum November des Vorjahres um 4,9 Prozent auf 104 Millionen Euro. Der Rückgang wurde von der spanischen Tageszeitung "Ultima Hora" als Beleg gewertet für die Zunahme der saisonalen Abhängigkeit vom Sommergeschäft.

Anders als die Balearen waren andere Regionen in Spanien auch im November durchaus gefragt: Landesweit gaben die Urlauber im November 16,4 Prozent mehr Geld aus. Diese Einnahmen kamen vor allem den Regionen Katalonien (plus 28 Prozent) und Kanaren (plus 23 Prozent) zu Gute.

Im Schnitt gaben die Touristen im November auf den Balearen 918 Euro im Urlaub aus (plus 4,2 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat), pro Urlaubstag waren das durchschnittlich 99 Euro (1,6 Prozent mehr als vor einem Jahr).